Wertstoffhöfe bleiben geschlossen - Bürger sollen Müll selbst zwischenlagern

Kontakte vermeiden

Grünabfälle, defekte Elektrogeräte, alte Matratzen: Wer gerade Müll mit einem größeren Volumen entsorgen muss, hat ein Problem. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

Olfen

, 24.03.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Olfener Wertstoffhof bleibt wie die anderen Wertstoffhöfe im Kreis mindestens bis zum Ende der Osterferien geschlossen.

Der Olfener Wertstoffhof bleibt wie die anderen Wertstoffhöfe im Kreis mindestens bis zum Ende der Osterferien geschlossen. © Sabine Geschwinder (A)

Seit dem 19. März sind die kommunalen Wertstoffhöfe in Olfen, Nordkirchen und auch in Coesfeld, Dülmen, Havixbeck, Lüdinghausen, Nottuln und Senden geschlossen. Noch scheinen die meisten Bürger damit klar zu kommen. Fragt sich nur - wie lange.

Matthias Bücker von den Wirtschaftsbetrieben sagt, dass die Schließung unumgänglich sei, um Kontakte weiter zu reduzieren. Er bittet die Bürger darum, selbst ein Zwischenlager zu schaffen. Allerdings ist die endgültige Entsorgung keine Frage von wenigen Tagen.

„Erst einmal bleiben die Wertstoffhöfe bis zum Ende der Osterferien (19. April) geschlossen“, sagt Matthias Bücker, um gleich ein „aber“ anzufügen. Wenn eine Stadt unbedingt will, dass ein Wertstoffhof geöffnet wird, müsste in den meisten Fällen die Stadt oder Gemeinde das mit der Firma Remondis besprechen.

Bürger können Unternehmen auch direkt beauftragen

Bei der Stadt Olfen sieht das anders aus. Weil die Organisationsstruktur eine andere ist, würden die Wirtschaftsbetriebe die Gespräche führen. Noch gibt es allerdings keinen Vorstoß von der Stadtverwaltung.

Wer allerdings aufgrund eines Wohnortwechsels oder eines Umzuges unbedingt seine haushaltsüblichen Abfälle entsorgen will, wendet sich direkt an die Firma Remondis unter Tel. (02541) 94450 oder an info.coesfeld@remondis.de. Der Service ist mit Kosten für die Bürger verbunden.

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