Zuschuss für Restaurierungen an Schloss und Olfonium

Bauausschuss

Insgesamt 4000 Euro gewährt die Stadt Olfen für Sanierungsarbeiten an zwei "ewigen Baustellen". So nannte Bauausschussvorsitzender Heinrich Vinnemann (CDU) das Schloss Sandfort und das Gebäude des Olfoniums in der Neustraße 17 scherzhaft. Was muss dringend gemacht werden?

OLFEN

von Von Arndt Brede

, 16.11.2012, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

1500 Euro, so beschloss es der Bau- und Umweltausschuss einstimmig, sollen in die Sanierung der Hofbrücke des Schlosses Sandfort fließen. Ebenso einstimmig entschied der Ausschuss, 2500 Euro für die Restaurierung des umlaufenden Gesims, Südwall- und Neustraßenseite sowie des Giebels auf der Südwallseite und des Fensters im oberen Bereich zu geben. Die Maßnahmen kosten jedoch jeweils viel mehr als die gewährten Summen der Stadt. So schlagen laut Verwaltung die Arbeiten am Schloss mit knapp über 9000 Euro zu Buche. Rund 15000 Euro kosten die Maßnahmen demnach am Gebäude Neustraße 17.

Nach den Förderrichtlinien der Stadt Olfen ist eine Förderung in Höhe von 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten möglich (9015,14 Euro x 30 Prozent = 2704,52 Euro; 15.000 Euro x 30 Prozent = 4500 Euro). Da für private Denkmalpflegemaßnahmen 2012 insgesamt 4000 Euro zur Verfügung stehen und weitere Anträge auf Gewährung von Zuschüssen nicht vorliegen, wurde die Fördersumme im Verhältnis der Maßnahmekosten aufgeteilt. Ausschussvorsitzender Vinnemann war jedenfalls zufrieden, dass überhaupt Förderung gewährt werden konnte: „Jahrelang gab es kein Geld.“

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