Zwischen Matsch und Rauch

Neuntes Trecker-Treck

Mit schweren Maschinen lockte die Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Olfen gestern Hunderte von Zuschauern an die Bockholter Balwe. Sie waren beeindruckt von der Größe und der Kraft der Schlepper, die beim neunten Trecker-Treck über die Piste sausten.

OLFEN

von Mario Bartlewski

, 27.08.2017, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Etwa 90 bis 100 Teilnehmer traten beim Trecker-Treck der katholischen Landjugendbewegung Olfen (KLJB) gegeneinander an.

Etwa 90 bis 100 Teilnehmer traten beim Trecker-Treck der katholischen Landjugendbewegung Olfen (KLJB) gegeneinander an. © Foto: Mario Bartlewski

Das Ziel klingt einfach: einen Bremswagen mit dem Trecker möglichst weit über eine 100-Meter-Strecke ziehen. Als die Niederrhein-Westfalen-Meisterschaft in Olfen Station machte, war schnell klar, dass das lange nicht jeder der knapp 90 Teilnehmer schafft. „Die Fahrer schrauben nächtelang an ihren Treckern rum und investieren viel Zeit und Geld“, sagte der KLJB-Vorsitzende Jan Brüsse. Von 10 bis 18 Uhr traten die Fahrer gegeneinander an, um die besten Fahrer in unterschiedlichen Kategorien zu ermitteln. „Es ist bewundernswert, wie viel Mühe sich die Fahrer geben“, sagte auch Dieter Rempt (66). Er war einer von etwa 800 bis 1000 Besuchern, die das gute Wetter nutzten, um zu sehen, wie die Trecker durch das Feld pflügten.

Aber was macht die Faszination daran aus? „Die Fahrzeuge so nah zu sehen – das ist sonst fast unmöglich“, sagte Besucher Reinold Beeck. Dabei besuchte er den Trecker-Treck nur zufällig. „Ich bin mit dem Auto vorbeigefahren und habe die Schilder und die Trecker gesehen“, so Beeck. Dann habe ihn die Neugier gepackt.

Nachtschicht der Helfer

Gezielter steuerte hingegen Heike Dinkheller die Veranstaltung mit ihrer Familie an: „Für unsere Kinder sind die Fahrzeuge aufregend und wir feuern hier einen Freund von uns an, der mitfährt.“

Doch nicht nur an der Strecke hatten die Kinder ihren Spaß. Sie konnten sich auf Hüpfburgen austoben und im Sand spielen. Damit das alles funktionierte, begannen die Arbeiten der KLJB auf dem Gelände schon Mitte der Woche, erklärte Vorstandsmitglied Theresa Südfeld. Donnerstag habe man mit ersten Vorbereitungen begonnen, Freitag und Samstag sogar den ganzen Tag vor Ort verbracht. „Und in der letzten Nacht vor der Veranstaltungen musste wir sogar Nachtwache halten, um aufzupassen.“ Doch gelohnt habe sich das definitiv. Auch, weil die Landfrauen und der landwirtschaftliche Ortsverein bei der Bewirtung und im Kuchenzelt halfen.

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