350 große und kleine Helfer räumten Raesfeld, Erle und Homer auf

Sauberes Raesfeld

Mehr als 350 kleine und große Helfer in wetterfester Kleidung hatten sich Samstagmorgen an den Feuerwehrgerätehäusern in Raesfeld und Erle eingefunden und warteten auf ihr Einsatzkommando.

von Maria Dehling

Raesfeld

, 17.03.2019, 15:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
25 Teams, darunter mehr als 100 Kinder, machten sich am Samstagmorgen an die Arbeit.

25 Teams, darunter mehr als 100 Kinder, machten sich am Samstagmorgen an die Arbeit. © Maria Dehling

Bestens vorbereitet von Stephanie Grohn und Sonja Hörnemann vom Ortsmarketing Raesfeld e.V. und unterstützt vom Team der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Reinemacher pünktlich ans Werk gehen. Ausgestattet mit Handschuhen, Karten und Müllsäcken machten sich die rund 25 Teams, darunter mehr als 100 Kinder, an die Arbeit. Trotz des Wetters eine so große Teilnehmerzahl zu sehen, überraschte alle und war am Ende der Aktion auch an den Straßenrändern, Wäldern und Fußwegen ein sichtbares Ergebnis.

Die Ausstattung für die Trupps: Aktionskarte, Handschuhe, Abfallsäcke und Greifzangen.

Die Ausstattung für die Trupps: Aktionskarte, Handschuhe, Abfallsäcke und Greifzangen. © Maria Dehling

Die DRK-Truppe, mit dabei 20 Kinder, machte sich mit zwei eigenen Fahrzeugen Richtung Wesel auf den Weg. Das kleine Team mit Moritz, Finn und Felix (10 und 11 Jahre) hatte sich gegenseitig für die Aktion angestiftet und sorgte mit Unterstützung von Mama in Homer für Ordnung. Ob Thema im Religionsunterricht oder aus eigener Überzeugung, die drei waren nicht mehr zu bremsen.

Startklar am Feuerwehrgerätehaus Raesfeld: aktive der Gesamtschule Borken-Raesfeld und das DRK-Team

Startklar am Feuerwehrgerätehaus Raesfeld: aktive der Gesamtschule Borken-Raesfeld und das DRK-Team © Maria Dehling

Hatten sie doch beim letzten Mal mehr als 30 Schnapsflaschen, Sofas und sogar ein „Schrottauto“ ausfindig machen können. Bernd Fecke vom Lauftreff TSV Raesfeld war mindestens schon zum fünften Mal dabei und gespannt, was sich dieses Mal alles so fand. Sein Verein beteiligte sich mit mehreren Abteilungen, allein das Team der Leichtathletik zählte 20 Kinder und 10 Erwachsene. Ob Politik, Privatpersonen und die zahlreichen Aktiven der Vereine für sie alle galt: „Viele Hände – schnelles Ende“.

Heiße Suppe und Getränke gab es zur Belohnung

Nach rund drei Stunden Matsch und Regen konnten sich alle Aktiven bei einer heißen Suppe und Getränken im Feuerwehrgerätehaus aufwärmen und auch wieder trocken werden. Das Stimmengewirr war natürlich groß, von gefundenen Raritäten, dem Abrutschen in tiefe Gräben oder einfach nur zufrieden mit dem Ergebnis, es gab viel zu erzählen.

Richard Eißing und Udo Grüter, Bürgerschützenverein Raesfeld e.V., sammelten am Sundern.

Richard Eißing und Udo Grüter, Bürgerschützenverein Raesfeld e.V., sammelten am Sundern. © Maria Dehling

Die zwei bereitgestellten Container waren auf jeden Fall bestens gefüllt. Der Erfolg der diesjährigen Aktion spricht wieder einmal für Zusammenhalt, gemeinsam aktiv sein und Verantwortung tragen für Raesfeld, Erle und Homer. Zu hoffen bleibt, dass Anwohner, Besucher oder einfach nur Durchreisende sich bewusst machen, dass Umwelt und Natur ein gemeinsames Gut sind und nicht nur Themen für Elfjährige im Religionsunterricht und den vielen anderen Aktiven vor Ort.

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