Abschied nach 32,5 Jahren

Akademie-Leiter Werner Storz

Nach 32,5 Jahren auf Schloss Raesfeld wurde der ehemalige Leiter der Akademie des Handwerks, Werner Storz, am Freitagmorgen feierlich verabschiedet.

RAESFELD

, 20.03.2015, 15:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lesestoff für Werner Storz überreichte der Präsident der Handwerkskammer Aachen und Vorsitzender des Fördervereins nach seiner Laudatio Dieter Philipp (l.)

Lesestoff für Werner Storz überreichte der Präsident der Handwerkskammer Aachen und Vorsitzender des Fördervereins nach seiner Laudatio Dieter Philipp (l.)

„Raesfeld hat nicht nur ein schönes Schloss, sondern Werner Storz hat dafür gesorgt, dass in diesen historischem Gebäude etwas geschieht. Er hat es inhaltlich gefüllt und war in all den Jahren der Kapitän auf dem Flaggschiff von der Akademie des Handwerks hier in Raesfeld“, sagte in seiner Laudatio Dieter Philipp, Präsident der Handwerkskammer Aachen und Vorsitzender des Fördervereins.  Werner Storz war seit 1982 in Raesfeld tätig. Im Dezember 2014 ist der 64-jährige gebürtige Bonner in den Ruhestand gegangen. „32,5 Jahre Raesfeld gehen heute zu Ende, die Hälfte meines bisherigen Lebens“, sagte Werner Storz. Angefangen hat Storz mit fünf Mitarbeitern und zwei Lehrlingen. „Heute beschäftigen wir hier 25 Mitarbeiter plus X. Und das, was aus dem Schloss in den letzten 30 Jahren entstanden ist, von der Vorburg bis zum Schloss, darüber bin ich besonders stolz“, resümierte Storz rückblickend.

"Wege voller Pfützen"

„Damals wohnte dort, wo heute unsere Restauratoren unterrichtet werden, der Konzertmeister der Philharmonie Hungarica. Der Rest des Schlosses waren Kuhställe oder Dachboden. Und die Wege waren voller Pfützen“, erinnert sich Storz. „Fußball ist nicht nur ein 1:0 und Schloss Raesfeld ist nicht nur ein Gebäude“, betonte Storz nicht ohne Stolz in seiner Abschiedsrede. Vorgestellt wurde auch die Nachfolgerin von Werner Storz an diesem Vormittag. Der gebürtigen Viersenerin und promovierten Literaturwissenschaftlerin Dr. Ursula Baumeister gab Storz die besten Wünsche mit auf den Weg. „Ich wünsche ihr, dass sie mit der Mitarbeitermannschaft das erreicht, was sie sich vornimmt.“

Ursula Baumeister, die 15 Jahre in Bayern arbeitete, freute sich über die Rückkehr nach Nordrhein-Westfalen. Sich selbst bezeichnete sie als „Überzeugungstäterin“: „Ich glaube an ein lebenslanges Lernen.“  

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