Arbeiten beendet: Kunstrasen des TSV ist bespielbar

Neuer Stolz des Vereins

Sehr zur Freude aller Beteiligten gingen die Bauarbeiten und das Verlegen des Kunstrasens auf dem Raesfelder Sportplatz so zügig voran, dass der Platz nun schon bespielt werden kann. Nach einer letzten Inspektion waren auch die Verantwortlichen der Gemeinde zufrieden - trotz aller Kosten.

RAESFELD

, 26.09.2014, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Donnerstag wurde der neu Kunstrasenplatz in Raesfeld gründlich unter die Lupe genommen.

Am Donnerstag wurde der neu Kunstrasenplatz in Raesfeld gründlich unter die Lupe genommen.

"Es ist schon eine klasse Sache auf Kunstrasen zu spielen", so Bürgermeister Andreas Grotendorst. "Vorteil ist auch, dass die Verletzungsgefahr viel geringer hier ist, als auf einem Ascheplatz", so TSV-Vereinsvorsitzender André Olbing. Die bessere Alternative zu einem Kunstrasenplatz ist natürlich ein echter Wiesenplatz. "Aber dieser ist im Winter nicht bespielbar. Ein Kunstrasen sehr wohl, und jetzt können der Spielbetrieb und das Training auch in den Wintermonaten regelmäßig stattfinden", so Olbing.

Als vor Monaten das Projekt Kunstrasenplatz an Bürgermeister Grotendorst herangetragen wurde, war seine Antwort, was die Kosten betraf, eindeutig und knapp: "Zu teuer, um alleine von einem Verein getragen zu werden". Bis jetzt belaufen sich die Kosten auf 448.000 Euro. Davon bezuschusst die Gemeinde 250.000 Euro. Eine Investition, über die sich nun rund 250 aktive Jugendliche und 50 erwachsene Fußballspieler, insgesamt vier Mannschaften, freuen können.

Damit die Leichtathleten nicht zu kurz kommen, gab es im Komplettpaket und im Rahmen der Baumaßnahmen gleich noch eine Tatra-Bahn dazu. "Wenn man schon so ein Großprojekt anfängt, dann ist es doch sinnvoll, gleich alles mitzumachen. Die Leichtathleten haben es sich verdient", so Olbing.

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