Coronavirus: Erler Landfrauen nähen Masken fürs Dorstener Krankenhaus

Coronavirus

Die Erler Landfrauen lassen in Zeiten des Coronavirus‘ ihre Nähmaschinen glühen. Mit ihren Stoffmasken helfen sie nicht nur dem Dorstener Krankenhaus, sondern auch der Bürgerstiftung.

Raesfeld

28.04.2020, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Margret Grewing (Vorsitzende der Landfrauen Erle, l.) und Magdalene Müller (r.) übergaben den Scheck an Rita Grömping (Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer).

Margret Grewing (Vorsitzende der Landfrauen Erle, l.) und Magdalene Müller (r.) übergaben den Scheck an Rita Grömping (Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer). © Ruth Beering

Durch die Coronakrise wird der Bedarf an Stoffmasken wird immer größer. Dieses ging auch an den Landfrauen in Erle nicht vorbei. So wurde Magdalene Müller von einer Krankenschwester des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Dorsten angesprochen, ob sie nicht Schutzmasken für das Krankenhaus nähen könne, da diese dringend benötigt wurden. Das Team der Landfrauen war durch ihre Aktion „Nähen von Herzkissen“ dem Krankenhaus bereits bekannt.

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So ließen sich Magdalene Müller und Annelie de Vroede nicht lange bitten und setzten sich an die Nähmaschine. Der Stammtisch und die Nachbarschaft von Magdalene Müller spendeten Gummiband, da dieses zwischenzeitlich nicht mehr zu erhalten war. Mittlerweile wurden mehr als 150 Schutzmasken für das Krankenhaus in Dorsten gefertigt und auch in Erle und Umgebung finden die Masken gegen eine Spende inzwischen reißenden Absatz.

500 Euro für die Bürgerstiftung

„Wir haben zusammen überlegt, wer den Erlös aus der Aktion erhalten soll“, so Margret Grewing, Vorsitzende der Landfrauen Erle. Einig war man sich, dass die Spende in der Gemeinde bleiben soll. So entschloss man sich, den Betrag von 500 Euro an die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer zu spenden. Im Schatten der Femeiche wurde die Spende an die Stiftung, vertreten durch Rita Grömping, übergeben - natürlich mit reichlich Abstand.

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