Coronavirus: Zweiter Todesfall im Kreis Borken - Mann steckte sich wohl im Krankenhaus an

Coronavirus

Der Kreis Borken meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Dienstagmorgen sei ein 69-jähriger Mann im Bocholter Krankenhaus verstorben.

Raesfeld

, 24.03.2020, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet der Kreis Borken.

Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet der Kreis Borken. © dpa

Der 69-Jährige aus Gronau hatte sich zuvor wegen einer schweren Vorerkrankung in Behandlung im Krankenhaus befunden. Seit der Infektion sei er ohne anderen Patientenkontakt isoliert untergebracht gewesen, so der Kreis in einer Mitteilung. Der Mann war zuletzt auf der Intensivstation, wo er in den frühen Morgenstunden verstorben ist. „Wir denken jetzt an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker.

Patient steckte sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus an

Wie beim ersten Todesfall müsse leider davon ausgegangen werden, dass sich der Patient im Krankenhaus am Coronavirus infiziert hat, da beide Patienten zuvor auf dem gleichen Zimmer gelegen haben. Eine Infektion durch Besuch, bevor das Besuchsverbot in Kraft war, oder eine Infektion durch den Mitpatienten sind nicht auszuschließen.

Landrat Dr. Kai Zwicker bittet zusammen mit der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Annette Scherwinski, erneut nachdrücklich darum, die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege zu beachten. Es gehe auch darum, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Personal nicht infiziere, um die Versorgung pflege- und betreuungsbedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

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