Das sind die beeindruckenden Zahlen der Lasermesse in der Silvesterkirche

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„Laser statt Kerzen“ heißt es am Wochenende wieder in der Silvesterkirche. Den enormen Aufwand für die beliebte Lasermesse haben wir in Zahlen zusammengefasst.

Raesfeld

, 10.01.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Gottesdienste sind wieder geplant: am Samstag (11. Januar) und am Sonntag (12. Januar), jeweils um 18.30 Uhr. Seit Montagabend wird dafür die Technik in der Silvesterkirche in Erle aufgebaut.

Das sind die beeindruckenden Zahlen der Lasermesse in der Silvesterkirche

Johannes Gülker, der Chef von "DTW Sound & Light Service", steckt mit seinem Helferteam jedes Jahr viel Arbeit in die Lasermesse. Von diesem Pult wird am Wochenende die Lichttechnik gesteuert. © Berthold Fehmer

In den vergangenen Jahren waren die Lasermessen in Erle immer gut besucht. So sah beispielsweise der Abschluss der Lasermesse vor zwei Jahren aus:

Was die Zuschauer in diesem Jahr bei der Lasermesse zum Thema „Taufe des Herrn“ erwartet, lässt sich an einigen beeindruckenden Zahlen erklären:

  • 12 Meter: So hoch ist die Kulisse, an denen die Scheinwerfer im Altarraum aufgehängt sind.
  • 4 Monate: Diesen Zeitraum brauchten die Firma DTW Sound & Light Service, die Katholische Landjugend Erle/Rhade und Pastor Michael Kenkel, um die Lasermesse vorzubereiten.
  • 400 Stunden werden alle Helfer nach Schätzung von Johannes Gülker, Chef der Firma DTW Sound und Light Service, bereits gearbeitet haben, wenn die erste Lasermesse am Samstag startet. Ideen sammeln, Sponsoren suchen, Lieder- und Textauswahl, Videos vorbereiten, Strombedarf planen und vieles mehr musste vor dem Aufbau der Technik erledigt werden.
  • 125 Ampere Strombelastbarkeit werden insgesamt für Ton-, Licht und Videotechnik benötigt. Da der Stromanschluss in der Kirche dafür nicht ausreicht, helfen die benachbarte Brennerei Böckenhoff, die Gaststätte Brömmel-Wilms und das St. Silvester Haus mit Strom aus. „Bei normalen Einfamilienhäusern müsste man den Strom aus zehn bis zwölf Häusern holen“, sagt Gülker.
  • 14.000 Kilogramm und sogar noch etwas mehr wiegt die komplette Technik, die für die zwei Gottesdienste in der Kirche verbaut wird. 328 Lichtquellen werden in der Kirche verbaut. 5 Bildschirme und 2 Beamer werden unter anderem auch Pfarrer Michael Kenkel oder die Liveband zeigen, die von 3 Kameramännern gefilmt werden.
  • 8180 Watt haben die 17 Lautsprecher insgesamt, die Musik und Sprache übertragen. Warum so viele Lautsprecher? Der Kirchenraum sei so groß und habe so viel natürlichen Hall, dass man nur mit vielen Lautsprechern störende Echos für die Zuschauer vermeiden könne, so Gülker.
  • 4000 Meter Kabel mussten verlegt werden.
    Das sind die beeindruckenden Zahlen der Lasermesse in der Silvesterkirche

    4000 Meter Kabel verbinden bei der Lasermesse Licht- und Tonquellen mit den Steuerelementen. © Berthold Fehmer

  • 7 Techniker sind während der Messe im Einsatz.
  • 5 Stunden, von 20 bis 1 Uhr, kalkuliert Gülker für den Abbau am Sonntagabend ein. „Dann haben wir aber auch 20 Helfer.“
  • 0 Euro kostet der Eintritt. Aber am Ausgang wird um eine Spende gebeten, um die Veranstaltung auch in Zukunft durchführen zu können.
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