Der erste Kappes in Raesfeld ist geerntet

Markt im November

RAESFELD Jetzt kann geerntet werden, was vor Monaten gemeinsam gepflanzt wurde. Die ersten "Kappes-Köppe" für den 25. Kappesmarkt wurden am Vennekenweg geerntet.

von Von Rüdiger Eggert

, 02.10.2009, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kappesprinzessin Dorothee und Kappeskönigin Karina schnitten den ersten Kappes für den 25. Kappesmarkt.

Kappesprinzessin Dorothee und Kappeskönigin Karina schnitten den ersten Kappes für den 25. Kappesmarkt.

Nach 16 Wochen sind im Raesfelder Klima prächtige Kohlköpfe herangewachsen. Otto Kuhlmann war damals aus Büderich mit seiner Pflanzmaschine angerückt, um auf der ein Morgen (2500 Quadratmeter) großen Fläche die zarten Kohlpflänzchen in den Boden zu setzen.

Ortsmarketing-Vorsitzender Stefan Nießing und Kappesmarkt-Urgestein Heinz Bröker begutachteten die Kohlgewächse erst einmal kritisch. "Gute Qualität!" Mit gekonntem Schnitt erntete Stefan Nießing, unter den kritischen Blicken der Kappeskönigin Karina und Prinzessin Dorothee die ersten Köpfe.

Ein großer Teil der Kohlköpfe soll zu Jubiläumssauerkraut verarbeitet werden. "Es werden circa 2000 Packungen rauskommen", schätzt Heinz Bröker den Ernteertrag. Dies ist eine einmalige Sache zum 25. Kappesmarkt.

Die restlichen Kohlköpfe werden für die Dekoration der Raesfelder Geschäfte genutzt. Am 7. und 8. November findet dann das Kappeswochenende in Raesfeld statt. In diesem Jahr werden sogar Gäste aus Kohlanbaugebieten in Slowenien und der Nähe von Budapest erwartet. Vermutlich werden sie auch heimische Köstlichkeiten dabei haben.

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