Eingetaucht in eine fremde Kultur

Forian Nießing

Der Raesfelder Florian Gerd Nießing arbeitet seit gut einem Jahr in Xiamen im Süden Chinas. Und für seine berufliche Zukunft im Alter von 26 Jahren hat er bereits entschieden: „Nie wieder Europa.“

14.11.2014, 17:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Meister des Cocktail-Mixens ist der Raesfelder Florian Nießing, der derzeit im südchinesischen Xiamen arbeitet.

Ein Meister des Cocktail-Mixens ist der Raesfelder Florian Nießing, der derzeit im südchinesischen Xiamen arbeitet.

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Xiamen

Der Raesfelder Florian Nießing arbeitet in einem Hotel in Xiamen in Südchina.
14.11.2014
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Gegensätze wie Armut und Reichtum bestimmen das Bild in China laut Florian Nießing.
So feiern die Chinesen in Xiamen ihre Volksfeste.
Florian Nießing tritt auch bei Fernsehshows auf und mixt dort Cocktails.
Ein Bild aus dem Hotel.
So feiern die Chinesen in Xiamen ihre Volksfeste.
Ein Blick in den Supermarkt unterhalb des Hotels.
So feiern die Chinesen in Xiamen ihre Volksfeste.
Eine Impression aus der 5,8-Millionen-Einwohner-Stadt Xiamen.
Im Supermarkt unterhalb des Hotels gibt es viele frische Produkte. Manche vielleicht etwas zu frisch und exotisch für den europäischen Geschmack.
Die Bar im Le Meridien, in der Nießing arbeitet.
Eine Impression aus der 5,8-Millionen-Einwohner-Stadt Xiamen.
Ein Meister des Cocktail-Mixens ist der Raesfelder Florian Nießing, der derzeit im südchinesischen Xiamen arbeitet.
Der Hoteleingangsbereich.
Die Lobby des Hotels Le Meridien, in dem Florian Nießing in Xiamen arbeitet.
Die Skyline von Xiamen.
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In Xiamen, einer Stadt mit 5,8 Millionen Einwohner, landete er im vergangenen Jahr im Hotel „Le Meridien“ und wohnte zunächst in einem Arbeiterviertel unter ärmlichsten Verhältnissen. „Das Loch im Boden der Küche war die Toilette, vor den Fenstern wurden nachts Schweine und Hühner geschlachtet“, sagt Nießing über die harte Zeit. Seine Aufgabe im Hotel: westliche Standards einführen. Dass das nicht mit der Brechstange geht, merkte Nießing schnell. „Am Anfang habe ich mir keine Freunde gemacht.“ 

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Der Raesfelder Florian Nießing arbeitet in einem Hotel in Xiamen in Südchina.
14.11.2014
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Gegensätze wie Armut und Reichtum bestimmen das Bild in China laut Florian Nießing.
So feiern die Chinesen in Xiamen ihre Volksfeste.
Florian Nießing tritt auch bei Fernsehshows auf und mixt dort Cocktails.
Ein Bild aus dem Hotel.
So feiern die Chinesen in Xiamen ihre Volksfeste.
Ein Blick in den Supermarkt unterhalb des Hotels.
So feiern die Chinesen in Xiamen ihre Volksfeste.
Eine Impression aus der 5,8-Millionen-Einwohner-Stadt Xiamen.
Im Supermarkt unterhalb des Hotels gibt es viele frische Produkte. Manche vielleicht etwas zu frisch und exotisch für den europäischen Geschmack.
Die Bar im Le Meridien, in der Nießing arbeitet.
Eine Impression aus der 5,8-Millionen-Einwohner-Stadt Xiamen.
Ein Meister des Cocktail-Mixens ist der Raesfelder Florian Nießing, der derzeit im südchinesischen Xiamen arbeitet.
Der Hoteleingangsbereich.
Die Lobby des Hotels Le Meridien, in dem Florian Nießing in Xiamen arbeitet.
Die Skyline von Xiamen.
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Eine Ausbildung für die Hotelkräfte wie in Deutschland gebe es dort nicht, sagt Nießing. Stolz ist er darauf, dass es ihm gelungen sei, in seinem Team eine familiäre Struktur aufzubauen. Das größte Kompliment sei, wenn die Mitarbeiter anfingen, seine Arbeitsmethoden zu kopieren – ihn, den sie „Zhoang Zhoang“ nennen, was so viel wie „großer, starker Mann“ bedeutet.

Am großen Ziel des eigenen Hotels will Nießing festhalten, auch wenn das noch mehr Büroarbeit und weniger Kundenkontakt bedeutet. Als Barkeeper und Mixologe müsse man ein großes Fachwissen über Getränke mitbringen, noch wichtiger sei aber, seinen Gast in Sekunden richtig einschätzen zu können, „um zu wissen, was er braucht“. Man müsse aber auch Seelenklempner sein, sagt Nießing und erzählt von einem Gast, der täglich seinen Drink bei ihm bestellt habe, und an einem Tag plötzlich einige Doppelte runterstürtzte. „Ich habe mich zu ihm gesetzt, mich eine Stunde mit ihm unterhalten. Der Mann wollte sich an dem Tag umbringen, hatte einen Revolver in der Tasche.“

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