Polizei

„Falsche Polizisten“ setzen mehrere Raesfelder unter Druck

Falsche Polizisten versuchen derzeit mehrfach in Raesfeld, Menschen am Telefon unter Druck zu setzen. Die „echte Polizei“ rät, was in diesen Fällen zu tun ist.
Die Polizei hat einen "blinden Passagier" verhaftet, der 40 Kilometer auf einem Lkw mitgefahren war. © picture alliance / dpa

Mit einer neuen Variante der Masche des „Falschen Polizisten“ haben es Betrüger in Raesfeld versucht: Dort haben am Dienstagvormittag mehrere Betroffene einen Anruf erhalten. Der Betrüger am anderen Ende der Leitung gab sich als Polizeibeamter aus und wollte dringend einen Angehörigen der Angerufenen sprechen. Zum Erfolg kamen die Täter nicht – die Betroffenen brachen die Gespräche ab.

Das rät die Polizei

Wer einen solchen Anruf bekommt, solle gar nicht erst auf ein derartiges Gespräch eingehen, so die Polizei. „Denn wer sich erst einmal auf einen längeren Wortwechsel einlässt, kann im Verlauf eher zu beeinflussen sein. Denn die Täter gehen psychologisch geschickt vor: Sie bauen bedrohliche Szenarien auf, die sie mit vermeintlich glaubwürdigen Informationen unterfüttern. Immer wieder kommt es leider dazu, dass sie an das Hab und Gut ihrer Opfer kommen.“

Wer einen derartigen Anruf erhält, solle keine persönlichen Daten preisgeben. Die Polizei erfrage derartige Informationen niemals am Telefon. Auch wenn im Display des Telefons die „110“ erscheinen sollte, handele sich keinesfalls um einen Anruf der Polizei. Wer von einem Polizeibeamten angerufen wird, sollte sich den Namen notieren, das Gespräch beenden und selbst die 110 wählen.

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