Feuerwehreinsatz an brennender Photovoltaikanlage

Feuerwehr

Zu einem Brand einer Photovoltaik-Anlage wurde die Feuerwehr am Freitagmorgen um 10.25 alarmiert. Glück im Unglück hatte der Hauseigentümer.

Raesfeld

, 18.09.2020, 14:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr nahm die beschädigte Photovoltaik-Anlage in Augenschein.

Die Feuerwehr nahm die beschädigte Photovoltaik-Anlage in Augenschein. © Feuerwehr Raesfeld

Sowohl der Raesfelder als auch der Erler Löschzug wurden am Freitagmorgen um 10.25 Uhr zum „Uhlengatt“ beordert. Einsatzstichwort: „Feuer-PV“. Bei Bränden mit einer Beteiligung von Photovoltaik-Anlagen müssen die Feuerwehrleute sicherstellen, dass die elektrische Spannung sie bei Löschversuchen nicht selbst gefährdet - insofern gehen sie immer mit dem gebotenen Respekt in solche Einsätze.

Eigentümer löschte selbst mit dem Gartenschlauch

An der Einsatzstelle eingetroffen, merkten die Einsatzkräfte aber schnell, dass Löschversuche nicht mehr nötig waren. Der Hauseigentümer hatte aus der Entfernung bereits selbst mit einem Gartenschlauch den Entstehungsbrand unter seiner PV-Anlage selbst löschen können. „Viel Glück hatte der Eigentümer, dass er den Brand so schnell festgestellt hat, sodass der Schaden eher gering ausgefallen ist“, so Feuerwehr-Chef Andre Szczesny in seinem Einsatzbericht.

Nachdem der Eigentümer die Anlage stromlos geschaltet hatte, kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera. „Ein Kamerad mit der nötigen Fachkenntnis entnahm die angebrannte PV-Platte, im Anschluss sicherte eine Fachfirma die weitere Anlage“, so Szczesny.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt