Forderung der Silvesterschüler soll erfüllt werden - Politiker haben das letzte Wort

Zebrastreifen

Mehr als 500 Unterschriften haben die Erler Silvesterschüler für einen Zebrastreifen vor ihrer Schule gesammelt. Nun scheint sich ihr Wunsch zu erfüllen.

Raesfeld

, 23.08.2019, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Forderung der Silvesterschüler soll erfüllt werden - Politiker haben das letzte Wort

Mehr als 500 Unterschriften für einen Zebrastreifen vor der Silvesterschule haben die Schüler Bürgermeister Andreas Grotendorst übergeben. Nun scheint sich der Wunsch zu erfüllen. © Silvesterschule

Im Bau- und Umweltausschuss werden die Politiker am 2. September über den Antrag der Elternvertreter und der Schulpflegschaft diskutieren. Die Verwaltung empfiehlt, dem Wunsch nach einem Zebrastreifen zuzustimmen.

Zwischen der Schule und der Zweifachsporthalle soll der Zebrastreifen angelegt werden. Damit erhofft sich die Schule mehr Verkehrssicherheit in der Tempo-30-Zone für die Schüler. Im Dezember 2018 hat die Verwaltung laut Ordnungsamtsleiter Markus Büsken eine verdeckte Verkehrszählung durchgeführt, die auf täglich 1400 Fahrzeuge im Schnitt kam. Durchschnittsgeschwindigkeit: 27 km/h.

Ortstermin mit Straßenverkehrsamt

Mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Borken, der für die Anordnung von Verkehrszeichen zuständig ist, nahm die Verwaltung Kontakt auf. Das Ergebnis der Verkehrszählung, so die Aussage dort, würde streng nach Vorschrift das Anlegen eines Zebrastreifens nicht hergeben. Bei einem Ortstermin im Frühjahr diskutierte die Verwaltung aber erneut mit Verkehrsamtsvertretern, unter welchen Voraussetzungen ein Zebrastreifen dennoch möglich wäre.

Die Antwort: eine Beleuchtung der Querungsstelle, keine unmittelbare Nähe zur Bushaltestelle und eine freie Sicht auf bevorrechtigte Fußgänger. Auf dieser Grundlage erarbeitete die Verwaltung eine Vorlage, die nun der Politik vorgelegt wird. An der Stelle soll durch eine Hochbordanlage die Fahrbahnbreite auf 3,50 Meter gesenkt werden, der Fahrbahnbelag dort farbig markiert werden. Zwei neue Straßenlaternen sollen installiert werden.

12.500 Euro

Die Kosten liegen bei etwa 12.500 Euro. Würde der Ausschuss dem zustimmen, müssten die Mittel in diesem Jahr außerplanmäßig bereitgestellt werden. Das würde auch eine Zustimmung des Rats (23. September) erfordern.

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