Friseurinnen erhalten Rosen zum Dank

KAB-Aktion

Anlässlich des internationalen Frauentags (8. März) werden Gertrud Vorholt, Renate Ostendorf und Hedwig Küpers von der Katholischen-Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) bereits am Samstag, 7. März, Friseursalons in Raesfeld besuchen.

RAESFELD

04.03.2015, 16:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

An diesem Tag geht es den drei Frauen nicht ums „Waschen, Schneiden, Föhnen“ – sie bedanken sich bei den Friseurinnen mit Rosen und Postkarten für deren Arbeit. Mit der Rosenaktion machen die KAB-Frauen darauf aufmerksam, dass der Friseurberuf zu den am schlechtesten bezahltesten Handwerksberufen in Deutschland zählt. „Uns ist es wichtig, die oft übersehene Frauenarbeit sichtbar zu machen, Anerkennung und Dank auszudrücken und für bessere Entlohnung und Arbeitsbedingungen für Frauen einzutreten“, erklärt Claudia Rothenburg-Alway, Sprecherin der KAB-Frauen im Bistum Münster. Man sei „gegen die Praxis in einigen Salons, in denen die Friseure einen Stuhl mieten und dann als ‚Scheinselbstständige‘ arbeiten müssen.“ 

Seit drei Jahren verschenken die KAB-Frauen Rosen und Postkarten an Frauen im Dienstleistungsbereich. 2014 besuchten sie die Alten- und Pflegeheime, 2013 die Kindergärten.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt