Der neue Handlauf auf der linken Seite der gewundenen Treppe im Erler Heimathaus ist neu. So wie vieles in den vergangenen Monaten im Domizil des Erler Heimatvereins umgebaut wurde. © Berthold Fehmer
Heimathaus

Heimathaus umgebaut: „Corona kam uns recht“

Die neue Rampe vor dem Heimathaus dürfte bereits vielen aufgefallen sein. Doch sie ist nur ein Teil der Umbauten der vergangenen Monate. Der Vorsitzende sagt: „Corona kam uns recht.“

Ohne mehrere Stufen zu überwinden, konnte man bis vor Kurzem nicht ins Erler Heimathaus gelangen – nun gibt es eine gepflasterte Rampe, die genau das ermöglicht. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Norbert Sabellek, verschweigt nicht, dass es auch Kritiker gegeben habe, doch die habe man überzeugen können. Denn es könnte jeder mal auf genau so eine Rampe angewiesen sein. Sabellek mit Blick auf den neuen Eingangsbereich: „Die Rampe fügt sich gut ein.“

Die neue Rampe am Erler Heimathaus ermöglicht einen barrierefreien Zutritt.
Die neue Rampe am Erler Heimathaus ermöglicht einen barrierefreien Zutritt. © Berthold Fehmer © Berthold Fehmer

Die Gemeinde hatte Geld für die Umbauten bereit gestellt – der Heimatverein zusätzlich die Muskelkraft und handwerklichen Fähigkeiten seiner Mitglieder. Insgesamt 20.000 Euro wurden investiert.

Neues WC

Neu im Erdgeschoss ist das barrierefreie WC. Nicht barrierefrei, dafür deutlich sicherer als vorher ist die gewundene Treppe ins Obergeschoss zu benutzen. Denn auf Wunsch vieler Mitglieder habe man einen neuen Handlauf angebracht, berichtet Sabellek. Im Obergeschoss wurde der PVC-Boden entfernt, wodurch die Holzdielen (frisch geschliffen) wieder zum Vorschein kommen. Vor der kleinen Küche wurde ein Wandschrank installiert.

Was jedoch am meisten ins Auge fällt: Alle Wände im Haus wurden weiß gestrichen, was die Vereinsmitglieder mit Farbe und Pinsel erledigt hätten, so Sabellek. Der Verein wartet nun auf die Zeit, in der Veranstaltungen mit Besuchern im Heimathaus wieder möglich werden.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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