"Höchst spannende" Baustelle war Besuchermagnet

Info-Tag zum Erdkabelpilotprojekt

Die Raesfelder hatten am Sonntag die Wahl zwischen dem "Tag des offenen Denkmals" oder "Tag der offenen Baustelle". Ausgangspunkt war in beiden Fällen das Schloss.

Raesfeld

14.09.2014, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Netzbetreiber Amprion informierte in einer Ausstellung im Besucherzentrum und bot die Möglichkeit, auch die Baustelle zu besichtigen. Wer wollte, konnte den Shuttle-Service von Amprion in Anspruch nehmen oder mit dem eigenen Fahrrad zur Baustelle radeln. Vor Ort stellten sich die Fachleute des Netzbetreibers den Fragen. Staunende Gesichter, wenn die Besucher das Kabel in die Hand nahmen. Natürlich handelte es sich nur um ein wenige Zentimeter langes Stück. „Erwärmt sich das Kabel stark? Wie hoch ist die magnetische Strahlung? Kann der Bauer etwas über dem Kabel anpflanzen?“, das waren die Fragen, die Elektrotechniker Stefan Becker beantworten musste.

Nicht einmal Menschen mit Herzschrittmacher seien gefährdet, versicherte Becker. Dennoch musste auch er zugeben, dass es ein Pilotprojekt sei und genaue Zahlen noch nicht vorlägen. „Ich habe die Ausstellung angeschaut und finde das Projekt interessant“, sagte der Raesfelder Heinrich Wessling und vielen Besuchern ging es ähnlich: Sie schauten, was hier Zukunftsweisendes entsteht. Auch die Zahlen beeindruckten die Besucher, vor allem die große Übertragungsleistung. Mit der Drei-Gigawatt-Leistung kann man vier Millionen Einwohner versorgen.

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