Jugendhäuser erhielten Projektkiste

Für die Jungenarbeit

RAESFELD Tanja Regmann erhielt am Donnerstag stellvertretend für alle Mitarbeiter der Jugendhäuser Raesfeld und Erle von Philipp Hatkämper eine „Kiste der Jungenarbeit Raesfeld/Erle“.

30.10.2009, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tanja Regmann erhielt von Philipp Hatkämper eine Kiste der »Jungendarbeit Raesfeld/Erle«

Tanja Regmann erhielt von Philipp Hatkämper eine Kiste der »Jungendarbeit Raesfeld/Erle«

Zu Anfang des Projektes stellte sich die Frage, ob geschlechtsspezifische Jungenarbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit überhaupt nötig ist, ob diese dort stattfinden kann und vor allem, welche Themen unter den Raesfelder Kinder und Jugendlichen aktuell sind. Diese Fragen wurden durch eine Fragebogenaktion im Juni/Juli dieses Jahres in den Häusern ermittelt, und während des Projektes wurde dazu theoretisch wie auch praktisch in beiden Jugendhäusern gearbeitet. Der Inhalt der Kiste umfasst theoretische Ausarbeitungen wie auch praxiserprobte Methoden zu Themen wie „Jungen und Männlichkeit“, „Jungen und Sexualität“ und „Jungen und Gewalt“, die bislang mit regem Interesse von den männlichen Besuchern angenommen wurden und zu denen in Zukunft weitere Aktionen stattfinden werden.

Das Projekt knüpft hier auch an den kommunalen Kinder- und Jugendförderplan des Kreises Borken an, in dem eine geschlechtsdifferenzierte Kinder- und Jugendförderung ausdrücklich gewünscht wird. Die nächste Aktion findet am 27. November ab 16 Uhr statt und heißt „Mannopoly“. Mannopoly kann man sich wie eine Quizshow vorstellen, in der die Jungen sich in Gruppen zusammenfinden und ihr Wissen und Können zu Themen wie „Sex, Liebe/Freundschaft, „Konflikte/Gewalt“ und „Jungen/Kerle“ unter Beweis stellen können. Die Aufgaben im Mannopoly gehen über das Erklären von Begriffen und das Beantworten von Fragen bis hin zu der Darstellung von kleinen Theaterstücken und dem Nachspielen verschiedener Situationen. Eingeladen sind alle Jungen zwischen 12 und 18 Jahren.

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