Junggesellenschützenkönig: „Mit ordentlich Zielwasser klappt das Zielen besser.“

mlzSchützenfest

Es war ein hartes Stück Arbeit für Julian Suer, den Vogel der Raesfelder Junggesellenschützen zu erlegen. In wenigen Tagen endet Suers Amtszeit. Wie er diese erlebte, verrät er im Interview.

von Hendrick Bücker

Raesfeld

, 12.09.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Julian Suer holte beim letzten Schützenfest der Raesfelder Junggesellen den Vogel von der Stange. Lange hatte es gedauert, bis das Federvieh kurz vor 16 Uhr endlich am Boden lag. Wie der noch amtierende König das Schützenfest erlebt hat und wie seine Regentschaft verlaufen ist, darüber sprach er mit Hendrik Bücker.

Was macht die Junggesellen-Schützen aus?

Das Beste kommt zum Schluss: Wir veranstalten das letzte Schützenfest der Saison. Außerdem sind die Junggesellen unkompliziert, spontan und es wird immer lustig.

Das Programm fürs Schützenfest: Samstag (14. September): 19.15 Uhr Antreten der Schützen im Festzelt. 19.30 Uhr Abmarsch zur Gefallenenehrung auf dem Friedhof. Nach der Kranzniederlegung Rückmarsch und Tanz im Festzelt mit Q5 New Style.
Sonntag (15. September): 9.45 Uhr Festhochamt. 11 Uhr Frühkonzert mit dem Raesfelder Fanfarencorps und dem Jugendorchester der Raesfelder Burgmusikanten. 15.30 Uhr Antreten der Schützen im Festzelt, danach Parade auf dem Sportplatz, anschließend Zug durchs Dorf. 19.30 Uhr Festball mit der Liveband Take Five. Montag (16 September): 10 Uhr Abmarsch vom Festzelt zur Vogelstange „Pastors Busch“. 12 Uhr Vogelschießen. 17.30 Antreten im Festzelt und Abmarsch zum Sportplatz, Parade, Umzug. 19.30 Uhr Festball mit der Band „Take Five“.

War der Schuss auf den Vogel geplant?

Es war eher eine Überraschung. Die Schießlust kam mit dem Abschuss des Flügels.

Wann haben Sie das Ganze realisiert?

Zu Beginn kann man durch die vielen Glückwünsche von einer Art Reizüberflutung sprechen. Erst am nächsten Morgen habe ich mir darüber in Ruhe Gedanken gemacht, jedoch nichts bereut.

Wer stand Ihnen zur Seite und hat Sie unterstützt?

Mein Bruder Leonard Suer, der Präsident.

Und wer gehörte zu den ersten Gratulanten?

Mein Bruder, der ehemalige König und Throngefolge sowie Vorstand und Offiziere.

Erinnern Sie sich noch an die erste Amtshandlung?

Ich musste Gäste für den Thron einladen.

Wie haben Sie das Fest danach wahrgenommen?

Die Party war super. Das Schmücken von den Nachbarn hat ebenfalls sehr viel Spaß gemacht.

Wen haben Sie zur Ihrer Königin gewählt und warum?

Carolin Beckmann. Sie ist eine ehemalige Schulfreundin, die mir zum Geburtstag immer einen Kuchen gebacken hat.

Wie lief die Zusammenarbeit?

Das Feiern und die gemeinsamen Aktionen haben immer sehr viel Spaß gemacht.

Wer gehörte noch zum Thron?

Norbert Möllers mit Katrin Schmäing sowie Jany Beyer mit Sophia Rosenberger. Viele von denen kenne ich aus dem Ferienlager Westfeld.

Im Rückblick gesehen: Was hat Ihnen während der Regentschaft am meisten Freude bereitet?

Die Party direkt nach dem Königsschuss und das Schmücken der Nachbarn. Höhepunkte waren aber auch die Schützenfahrt nach Willingen und das Junggesellenschützenfest bei unserem Nachbarverein in Rhede.

Würden Sie irgendwann gerne erneut König werden?

Das ist bei den Junggesellen natürlich schwierig. Bei den Allgemeinen in vielen Jahren vielleicht...

Welche Tipps und Ratschläge können Sie dem neuen König geben?

Mit ordentlich Zielwasser klappt das Zielen besser.

Was ist Ihr persönliches Highlight beim nun bevorstehenden Schützenfest?

Der Thronball am Sonntag sowie das Vogelschießen am Montag.

Lesen Sie jetzt