KAB St. Martin feierte ihr 50-jähriges Bestehen

Festakt

RAESFELD 50 Jahre Katholische Arbeitnehmer-Bewegung - die KAB St. Martin blickte am Sonntag zurück, mit einem festlichen Hochamt und anschließendem Empfang im Pfarrsaal mit Vereins- und Gemeinde-Vertretern des kirchlichen und politischen Lebens.

von Von Silke Hard

, 11.10.2009, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Josef Höbing bekam ein Porträt des KAB-Gründers Wilhelm Emmanuel von Kettler.</p>

<p>Josef Höbing bekam ein Porträt des KAB-Gründers Wilhelm Emmanuel von Kettler.</p>

"Seit 50 Jahren setzen sich die Mitglieder für die Arbeiter ein", betonte Diözesanpräses Michael Prinz. "Die Mitbestimmung in den Betrieben, das Kindergeld und auch die Anrechnung der Erziehungszeiten dürfen wir uns alle auf die Fahne schreiben."

Die KAB entstand nach Angaben von Bürgermeister Udo Rößing aus dem Zusammenschluss von Arbeitervereinen mit Unterstützung des Mainzer Bischofs Wilhelm Emmanual von Ketteler, der auch "Arbeiterbischof" genannt wurde. "Sie soziale Frage war in seinem Interesse und somit wurde er neben Adolf Kolping ein zukunftsweisenden Denker", so Rößing. Die stellvertretende Bezirksvorsitzende der KAB Borken, Angelika Meteling, überreichte dem Vorsitzenden der Raesfelder KAB, Josef Höbing, eine Porträtzeichnung von Wilhelm Emmanuel von Ketteler. "Es ist schön, zurückzublicken, aber umso wichtiger, nach vorn zu sehen", sagte sie mit Blick auf das solidarische Rentenmodell der KAB. Präses Johannes Bengfort ergänzte: "Es ist keine Zeit, um die Vergangenheit zu glorifizieren."

Dennoch: Der Nachmittag wurde vor allem Erinnerungen und Erzählungen gewidmet. Wichtige Stationen der KAB St. Martin wurden zu einer Chronik zusammengetragen. Sie kann über Josef Höbing (Tel: 02865/89 14) erworben werden.

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