Hermann Kunkler

Raesfelder Künstler Hermann Kunkler ist gestorben

Hermann Kunkler ist tot. Der bekannte Raesfelder Künstler starb am Donnerstag im Alter von 93 Jahren. Zahlreiche Kunstobjekte werden in Raesfeld und anderen Orten an ihn erinnern.
Hermann Kunkler ist gestorben. Das Bild zeigt ihn an dem von ihm gestalteten Froschbrunnen in Raesfeld. © Archiv

Die Trauerfeier findet am 5. Dezember um 11 Uhr unter Corona-Auflagen am Friedhof in Raesfeld statt. Hermann Kunkler erhielt 2018 im Alter von 91 Jahren die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Bürgermeister Andreas Grotendorst sagte damals, Kunkler habe sich immer als „Künstler und Macher von sonderbaren und besonderen Dingen“ bezeichnet.

Hermann Kunkler wurde am 27. März 1927 in Halle an der Saale geboren und begann 1947 eine Goldschmiedelehre. Er studierte Theologie und Philosophie sowie später an der Werkkunstschule Düsseldorf.

Brunnen und Skulpturen

Kunkler arbeitete als freischaffender Künstler und gestaltete viele Brunnen und Skulpturen im öffentlichen Raum. Der Partnerschaftsbrunnen in Dorsten, der Chorraum der Erler Silvesterkirche, der Froschbrunnen im Raesfelder Ortskern, der Brunnen „Große Wasserblüte 87“ am Raesfelder Schloss – die Liste seiner Werke ließe sich weiter und weiter führen. Kunkler lebte zuletzt im Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld, wo er sein Werk „Der Wächter“ aufstellen ließ.

Mehr als ein Vierteljahrhundert hat sich Kunkler für den Kulturkreis Schloss Raesfeld engagiert, der im Jahr 1956 gegründet wurde. 15 Jahre, von 1977 bis 1992, war Kunkler Vorsitzender des Vereins, dessen Ehrenvorsitzender er mittlerweile war. Kunkler engagierte sich zudem im Rotary Club Dorsten.

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