So könnten die Parkprobleme beim Kappesmarkt im nächsten Jahr beseitigt werden

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Etwa 15.000 bis 20.000 Besucher waren am Wochenende beim Kappesmarkt in Raesfeld, schätzt Polizeisprecher Frank Rentmeister. So könnten die Parkprobleme im nächsten Jahr beseitigt werden.

Raesfeld

, 05.11.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Insgesamt 15.000 bis 20.000 Besucher (an zwei Tagen) in einem Ort, in dem etwas mehr als 11.000 Menschen leben - das ist eine Herausforderung für die Infrastruktur. Wie in jedem Jahr zum Kappesmarkt gab es in den Sozialen Medien am Sonntag wieder Beschwerden über Falschparker, die sich nicht an Halte- oder Parkverbote hielten oder sogar Einfahrten zuparkten.

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Ordnungsamtsleiter Markus Büsken sagt dennoch: „Es war okay, ich bin zufrieden.“ Es sei nicht so voll gewesen wie im vergangenen Jahr, als das Wetter sehr gut war. In diesem Jahr sei das Wetter schlechter angekündigt gewesen, als es dann tatsächlich eingetreten sei.

Parkplätze um 12 Uhr „ausgebucht“

Dennoch waren die ausgeschilderten Parkplätze am Schloss und an der Festwiese am Sonntag ab 12 Uhr „ausgebucht“. In diesem Moment habe man den Verkehr auch zu einer Freifläche am Feuerwehrgerätehaus gelotst, wo zusätzlich 200 bis 300 Fahrzeuge stehen konnten, sagt Büsken.

Auch diese Erweiterungsfläche an der Feuerwehr sei dann aber schnell voller Autos gewesen. Danach habe man die Fahrzeuge ins Gewerbegebiet Süd geleitet, das zum Zeitpunkt des höchsten Besucherandrangs um 14 Uhr zu 80 bis 90 Prozent an den Straßenrändern zugeparkt gewesen sei, so Büsken.

50 bis 60 Knöllchen

„Ab 14 Uhr reisen die ersten Besucher schon wieder ab“, sagt der Ordnungsamtsleiter, sodass auf den Parkplätzen wieder Plätze frei wurden. Obwohl also insgesamt genügend Parkplätze zur Verfügung standen, mussten Polizei und Ordnungsamt ein wachsames Auge auf den Ortskern haben. „Wir haben uns darauf konzentriert, die Ringe freizuhalten“, sagt Büsken, der schätzt, dass seine Mitarbeiter an diesem Tag etwa 50 bis 60 Knöllchen verteilt haben.

Neue Parkplätze mit Zufahrt von der B70

Zuversichtlich ist er, was den Kappesmarkt im nächsten Jahr betrifft. Seine Hoffnung liegt im Gewerbegebiet Nord, das bekanntlich erweitert werden soll und einen eigenen Abzweig von der B70 zum Vennekenweg bekommt. „Im Gewerbegebiet Nord gibt es reichlich Parkplätze“, sagt Büsken - für den etwa einen Kilometer langen Fußmarsch zum Ortskern müsse man dann über eine Beschilderung nachdenken.

„Da verspreche ich mir einiges von“, sagt Büsken über diese neuen Parkmöglichkeiten zum Kappesmarkt. Dass es so keine Falschparker mehr geben wird, glaubt er indes nicht. Auch wenn der Weg zwischen Parkplatz und Ortskern nur einen Kilometer betrage, werde es immer Leute geben, „die versuchen, näher dran zu kommen“.

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