Südamerikanische Rhythmen begeisterten im Spargelhaus

Duo Tangondo

In einer lauen Sommernacht im Hafenviertel La Boca im Herzen von Buenos Aires, in einer Tangobar an einem Glas Rotwein nippend – dahin mochte sich der eine oder andere versetzt gefühlt haben, als er am Freitagabend die Augen schloss und den südamerikanischen Rhythmen des Duo Tangondo im Spargelhaus lauschte.

RAESFELD-ERLE

von Von Christiane Goßen

, 27.03.2011, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Vollblutmusiker Thomas Hanz und Jörn Siebenhaar (v.l.) gaben sich ganz dem Temperament des modernen Tangos hin.

Die Vollblutmusiker Thomas Hanz und Jörn Siebenhaar (v.l.) gaben sich ganz dem Temperament des modernen Tangos hin.

Thomas Hanz saß während des Konzerts auf einem Cajon, einem trommelähnlichen, hölzernen Musikinstrument, mit dem er Klopfgeräusche erzeugte, die flotte Rhythmik in die südamerikanischen Stücke brachten. Fröhlich-rhythmische Lieder wurden von melancholischen abgelöst und luden dabei das Publikum zum Schwelgen und Träumen ein. Warum sich das Duo Tangondo nennt? „Der Name stammt vom gleichnamigen Stück von Máximo Diego Pujol. Es enthält die beiden Wörter ‚Tango‘ und ‚Rondo‘. Das passt sehr gut zu uns.“ Eigentlich sollte die Sängerin Sonnica Yepes anstelle von Jörn Siebenhaar im Spargelhaus auftreten, aber sie war krank geworden. Mit seinem Akkordeon vertrat Siebenhaar sie aber mehr als würdig.

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