Zu einem Wildunfall auf der Weseler Landstraße wurden Polizei und Feuerwehr am frühen Mittwochmorgen gerufen. © Feuerwehr Raesfeld
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Wildunfall auf der Weseler Landstraße: Auto musste abgeschleppt werden

Zu einem Wildunfall auf der Weseler Landstraße sind Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Mittwoch alarmiert worden. Das Auto musste anschließend abgeschleppt werden.

Gegen 3.37 Uhr war die Nacht für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld vorbei: Ein Autofahrer war auf der Weseler Landstraße im Raesfelder Ortsteil Homer mit einem Reh kollidiert, das über die Straße gelaufen war. Der Autofahrer wurde nicht verletzt.

Hydraulik-Öl lief aus

Das Auto wurde hingegen beschädigt. Auch lief Hydraulik-Öl aus. Deswegen rief die Polizei die Feuerwehr, die laut Feuerwehr-Chef André Szczesny die Betriebsstoffe mit einem Bindemittel aufnahm. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. „Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden“, so Szczesny.

1.400 Wildunfälle pro Jahr

„Leichter Sachschaden – ohne Verwarnung“, so lautete das Fazit der Polizei, wie es Polizeisprecher Frank Rentmeister am Mittwochmorgen dem Einsatzprotokoll entnahm. Wildunfälle dieser Art sind für die Polizei keine Seltenheit: „Wir haben pro Jahr im Kreis Borken 1.400 Wildunfälle“, so Rentmeister.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer
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