„Wir haben die Wiesn in Erle!“

Feiern bis tief in die Nacht: Beim Oktoberfest in Erle kommen gute Laune und Stimmung auf. Hier eine Archivaufnahme aus einer Zeit, in der die Pandemie noch in weiter Ferne lag. © Schützenverein Erle
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Mit seiner Initiative, für das Dorf ein zünftiges Oktoberfest mit bayerischer Musik, süffigem Wiesn-Bier und weiteren kulinarischen Spezialitäten zu organisieren, hatten der Schützenverein den Nerv vieler Erler und Nachbarn hundertprozentig getroffen.

Von Beginn an – im Jahr 2011 – war die Resonanz mit über 2.000 Gästen hervorragend und die Karten waren immer restlos ausverkauft – und das, obwohl das Zelt von Wenzel Schwering von Mal zu Mal größer wurde.

Auf den Tischen Tanzen

In diesem Jahr werden die feiernden Gäste mit Spezialitäten von Südhold bestens verpflegt. Beim Fest 2018 waren die Erler Jäger mit 40 Musikern mit von der Partie und heizten den über 2.200 Gästen ordentlich ein.

Es ist immer das Gleiche – um 19 Uhr ist das Zelt bis mit Menschen gefüllt und schon um 20 Uhr stehen die Gäste auf Tischen und Bänken und veranstalten bis in die frühen Morgenstunden eine Riesengaudi. Da haben sich manch neidische Nachbarvereine schon gefragt: Was können die Erler, was wir nicht können? „Wir brauchen keine Wiesn in München, wir haben die Wiesn in Erle“, stellte Arno Brömmel, Präsident des Erler Schützenvereins, nach dem Erfolg im Jahr 2018, klar. Noch gibt es einige restliche Karten in der Gaststätte Brömmel-Wilms. Schnell sein lohnt sich.

Keine Abendkasse

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass es keine Abendkasse gibt.

Im Jahr 2018 war das Oktoberfest in Erle sehr schnell ausverkauft. In diesem Jahr beträgt der Preis pro Karte zwölf Euro für Nicht-Mitglieder. Mitglieder des Schützenvereins Erle erhalten zwei Karten zum Vorzugspreis von zehn Euro.