Artesischer Brunnen zwischen Velen und Heiden kühlt jetzt auch die Arme

mlzFür Radwanderer

Das Wasser aus den unterirdischen Quellen zwischen Heiden und Velen ist an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung für so Radfahrer. Jetzt gibt es dort ein neues Becken.

von Lars Johann-Krone

Velen

, 16.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Artesischen Brunnen an der Grenze zwischen Heiden und Velen gibt es seit Kurzem ein neues Becken. Mitarbeiter des Heidener Bauhofs haben es in der vergangenen Wochen an seinen Platz gehoben. Dagmar Jeske und Hans Jürgen Benson, die Bürgermeister aus Velen und Heiden, machten sich ein erstes Bild. Beide Kommunen teilen sich die Verantwortung für die Anlage zwischen Heidener Straße und Autobahn A31.

Becken sorgt jetzt auch für kühle Arme

Durch das neue sogenannte Armtauchbecken sollen in Zukunft nicht nur die Füße Abkühlung erfahren, sondern auch die Arme von Menschen, die in der Bauerschaft Station machen. Gepflegt wird die Anlage seit rund 20 Jahren von den Eheleuten Ursula und Wilhelm Jünck. Beide leben auf dem benachbarten Hof.

„Das Ehepaar kam vor einigen Jahren auf uns zu mit der Idee, so ein Becken einzurichten. Sie hatten uns dazu Bilder aus ihrem Urlaub gesendet“, berichtete Hans Jürgen Benson. „Uns war beiden klar, dass wir das Gelände ein wenig aufwerten möchten, und da waren wir als Stadt Velen schnell bei der Idee dabei“, ergänzte Dagmar Jeske.

„Soll nach etwas aussehen“

Benson sagte allerdings auch, dass das Ehepaar Jünck sich durchaus kritisch im Bezug auf die Größe des für den hiesigen Brunnen angeschafften Beckens äußerte. „So groß hätte das nicht sein sollen, sagten sie“, schilderte Benson. „Es stimmt. Das ist schon ein Klotz. Aber wir haben gesagt, dass das Becken schon nach etwas aussehen und es so stabil sein soll, dass man es nicht einfach unter den Arm klemmen kann und wegträgt“, begründete Benson die Entscheidung für ein großes Becken.

Schwengelpumpe wird installiert

Angeschlossen an das Wasser ist das neue Becken noch nicht. In den nächsten Wochen soll eine Schwengelpumpe am Becken installiert werden, sodass Besucher über diese Pumpe Wasser in das Armbecken befördern können. Angeschlossen ist jene Pumpe an das obere Becken des Brunnens.

Außer dem Einsatz des Bauhofs entstehen den Kommunen keine Kosten. Sponsoren haben diese übernommen.

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