Dürrehilfe für 76 Landwirte aus dem Kreis Borken

mlzTrockenheit

Ob bei Getreide, bei Mais oder beim Grasschnitt: Die Trockenheit macht Landwirten zu schaffen. Deshalb haben 106 Landwirte aus der Region Mittel aus der Dürrehilfe beantragt.

von Josef Barnekamp

Kreis Borken

, 21.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von den 106 Anträge wurden aber nicht alle positiv beschieden: 76 Landwirte aus dem Kreis Borken haben Mittel aus der von Land und Bund bezahlten Dürrehilfe bekommen.

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Das Programm war nach den trockenheitsbedingten Ernteausfällen im Vorjahr an den Start gebracht worden. Nach Angaben der Kreisstelle Borken der Landwirtschaftskammer NRW bekommen die Landwirte im Kreisgebiet insgesamt 1,6 Millionen Euro.

Eine Unterstützung beantragt hatten 106 Landwirte aus der Region. Die höchste Einzelzahlung lag laut Ludger Rövekamp, seit Anfang August Geschäftsführer der Kammer, im sechsstelligen Bereich.

NRW-weit wurden 8,7 Millionen Euro ausgezahlt. Bundesweit wurden 228 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm gezahlt – davon knapp 70 Millionen an die von der Trockenheit besonders betroffenen Betriebe in Brandenburg.

Betriebe mit Sandböden besonders betroffen

Laut Ludger Rövekamp gingen die Entschädigungen, die ins Westmünsterland flossen, vor allem an Betriebe auf Sandböden, wie es sie vor allem im Südkreis gibt.

Im Zuge der Dürrehilfe wurden aber nicht sämtliche Ernteausfälle erstattet, sondern maximal die Hälfte des durch die anhaltende Trockenheit entstandenen Ausfalls. Zudem gab es eine sogenannte Bagatellgrenze: Schäden von weniger als 5000 Euro wurden grundsätzlich nicht erstattet.

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