In Schlangenlinien über die A43 und die A1 – 40-Jähriger hatte 2,2 Promille im Blut

Trunkenheitsfahrt

Erst fuhr er in Schlangenlinien über die Autobahn, dann fuhr er auf der Raststätte gegen ein anderes Auto und wieder auf die A1. Dort aber in Begleitung der Polizei, die ihn stoppte.

Kreis

25.08.2019, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trunkenheit im Straßenverkehr und Verkehrsunfallflucht - ein 40-Jähriger aus Langenfeld hat wegen dieser Verstöße eine Strafanzeige bekommen. Wie die Polizei Münster mitteilte, wurde sie am Samstag egen 12.45 Uhr von Verkehrsteilnehmern, die auf der Autobahn 43 in Richtung Münster unterwegs waren, darüber informiert, dass ein Kraftfahrzeug mit einem polnischen Kennzeichen mit erheblichen Schlangenlinien unterwegs sei.

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Im weiteren Verlauf erfolgte der Hinweis, dass besagter Pkw inzwischen auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen aufgefahren sei. Noch bevor die verständigten Streifenbesatzungen der Autobahnpolizei den Pkw erreichen konnten, wurde das Fahrzeug auf die Tank- und Rastanlage Münsterland Ost gelenkt. Hier verursachte der 40-jährige Fahrzeugführer aus Langenfeld einen Verkehrsunfall, da er beim Ein-/Ausparken mit dem vor ihm parkenden Pkw kollidierte.

Trotzdem er von einem Zeugen auf den Verkehrsunfall aufmerksam gemacht worden war, setzte er seine Fahrt über die Autobahn in Richtung Bremen fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Beim Verlassen des Geländes der Tank- und Rastanlage konnte er von den entsandten Streifenbesatzungen angetroffen werden.

Polizei sicherte das Auto des Trunkenheitsfahrers

Nachdem dem 40-jährigen vom vorausfahrenden Streifenwagen das Signal zum Folgen gegeben worden war, reduzierte er seine Geschwindigkeit drastisch. Ein zweiter Streifenwagen sicherte das Kraftfahrzeug dann nach hinten ab, um gefährliche Situationen für den nachfolgenden Verkehr zu vermeiden.

Kurz hinter dem Verkehrskreuz Münster Nord konnte der 40-Jährige mit seinem Pkw an einer geeigneten Stelle angehalten werden. Bei der Kontrolle wurde deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft des 40-Jährigen festgestellt. Ein freiwillig an Ort und Stelle durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 2,24 Promille.

Führerschein beschlagnahmt

Daraufhin wurde der Fahrzeugführer zu einer Polizeidienststelle gebracht, wo ihm von der diensthabenden Beretschaftsärztin eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Das Führen fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge wurde dem 40-Jährigen bis auf weiteres untersagt. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

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