Investor für Peacock Moden gefunden - Verwaltung und Lager in Stadtlohn geschlossen

mlzNach Insolvenz

Gute Nachrichten für die Mitarbeiter der Peacock-Filialen: Insolvenzverwalter Stefan Meyer hat den Geschäftsbetrieb an die neu gegründete DaLe Vertriebs GmbH verkauft.

von Ludwig van der Linde

Borken/Stadtlohn

, 31.01.2020, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Neun Peacock-Filialen, haben ab dem 1. April einen neuen Besitzer. Der Investor übernimmt in diesen Filialen auch alle 50 Mitarbeiter, teilt der Insolvenzverwalter mit.

Wie berichtet, war Peacock Moden Mitte letzten Jahres in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das Amtsgericht Münster eröffnete im August auf Antrag des Unternehmens, das seinen Sitz in Borken hat, ein vorläufiges Insolvenzverfahren.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht den Münsteraner Rechtsanwalt Stefan Meyer. Der sagt zur neuen Entwicklung: „Wir haben die bestmögliche Lösung für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Gläubiger erzielt. Mit dem Verkauf konnten wir mit vereinten Kräften die Liquidation erfolgreich abwenden und es bleiben 9 von ursprünglich 14 Filialen und die daran hängenden Arbeitsplätze erhalten.“

DaLe Vertriebs GmbH übernimmt Peackock

Daniel Leffers, Geschäftsführer der DaLe Vertriebs GmbH und ebenfalls Geschäftsführer des Familienunternehmens der Leos Jeans Handels GmbH, die aktuell deutschlandweit 48 Standorte betreibt, sagt: „Mit der Übernahme verfolgen wir weiterhin unseren geplanten und gezielten Expansionskurs. Wir werden die neun Peacock-Standorte ab dem 1. April fortführen.“

Alle neun Standorte würden ab diesem Datum mit neuen und aktuellen Sortimenten ausgestattet werden. Sowohl die jeweilige Filialbezeichnung als auch das Konzept Peacock bleibe erhalten. Die DaLe Vertriebs GmbH wurde im Januar neu gegründet.

24 Mitarbeiter von Peackock entlassen

Einige Mitarbeiter hätten Peacock auf eigenen Wunsch verlassen, teilt der Insolvenzverwalter mit. Insgesamt habe 24 Mitarbeitern gekündigt werden müssen, da die Verwaltung und das Lager in Stadtlohn sowie die Filialen in Lüneburg und Osnabrück zum 1. April geschlossen werden.

Im vergangenen Jahr seien bereits die Standorte in Dinslaken und Recklinghausen geschlossen worden, „da diese Standorte nicht profitabel waren und auch kein Restrukturierungspotenzial aufgewiesen haben“. Das Outlet in Münster werde bis Ende Januar ebenfalls geschlossen.

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