Jeder fünfte Schüler im Kreis Borken hat einen Migrationshintergrund

Kreis Borken

Jeder fünfte Schüler im Kreis Borken hat einen Migrationshintergrund. Die geringste Migrantenquote gibt es an der Grundschule in Heiden, die höchste an der Realschule Gronau.

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von Josef Barnekamp

, 15.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Kreis Borken ist der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in den Schulen geringer als in den meisten Kreisen des Landes NRW (Symbolbild).

Im Kreis Borken ist der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in den Schulen geringer als in den meisten Kreisen des Landes NRW (Symbolbild). © dpa

In keiner Region in NRW (mit Ausnahme des Kreises Coesfeld) ist der Anteil von Schülern mit Migrationsgeschichte so gering wie im Kreis Borken.

Wie das Landesamt Information und Technik NRW am Mittwoch mitteilte, hatten 21,6 Prozent aller Schüler im Kreis Borken einen sogenannten Migrationshintergrund. Das ist deutlich weniger als im Landesschnitt (38,2 Prozent) und etwas mehr als im Kreis Coesfeld (17,5 Prozent), der das Schlusslicht unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen bildet. Die höchste Quote weist Duisburg mit 54,9 Prozent auf. Die Stadt Gelsenkirchen folgt mit einem Migrantenanteil von 53,3 Prozent.

Geringste Migrantenquote in Heiden

Am geringsten ist der Anteil von Kinder mit Migrationsgeschichte an den Gymnasien im Kreis Borken (13,9 Prozent), am höchsten an den wenigen noch verbliebenen Hauptschulen (43,6 Prozent). Die geringste Migrantenquote gibt es an der Grundschule in Heiden (sieben Prozent), die höchste an der Realschule Gronau (71,2 Prozent).

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An den Grundschulen und Gesamtschulen ist etwa jedes vierte Kind eines, bei denen zumindest ein Elternteil ausländische Wurzeln hat. Insgesamt besuchten zuletzt 11.820 Jungen und Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte eine der Schulen im Kreis Borken.

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