Kreis verlängert Allgemeinverfügung mit Sonderregeln bis zum 25. April

Coronavirus

Der Kreis Borken hat eine Allgemeinverfügung gegen die Ausbreitung des Coronavirus‘ verlängert. Sie gilt jetzt bis zum 25. April und umfasst einige Sonderregelungen für das Kreisgebiet.

Kreis Borken

10.04.2021, 13:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einige Sonderregelungen für den Kreis Borken wurden bis zum 25. April verlängert.

Einige Sonderregelungen für den Kreis Borken wurden bis zum 25. April verlängert. © picture alliance/dpa

Wegen des weiter sehr dynamischen Infektionsgeschehens hat der Kreis Borken eine Allgemeinverfügung verlängert, die bis zum 11. April befristet war. Sie gilt bis 25. April. Das teilte der Kreis Borken jetzt mit.

Damit gelten weiter unter anderem folgende Sonderregelungen für den Kreis:

  • Kontaktbeschänkungen: max. ein Hausstand plus eine Person eines anderen Hausstandes im öffentlichen Raum (ausgenommen Kinder bis 14 Jahre)
  • Der Besuch von Bibliotheken, Archiven etc. ist mit tagesaktuellem negativen Schnelltest möglich.
  • Der Besuch von Museen, Ausstellungen, Schlössern, Tierparks etc. ist mit negativem Schnelltest und vorheriger Terminbuchung möglich.
  • Einzelhandelsgeschäfte, die nicht Waren für den täglichen Bedarf anbieten, können mit negativem Schnelltest und gebuchtem Termin („Click & Meet“) besucht werden.
  • Gruppen von 20 Kindern plus zwei Aufsichts-/Ausbildungspersonen dürfen nach negativem Schnelltest Sport machen; ohne Schnelltest reduziert sich die Anzahl auf 10 (+2).
  • Für körpernahe Dienstleistungen (z. B. Kosmetik) ist grundsätzlich ein negativer Schnelltest erforderlich; das gilt nicht für medizinisch notwendige Leistungen und Friseure.
  • Außerdem gilt durch die Allgemeinverfügung Maskenpflicht für Fahrgemeinschaften.

Landrat Dr. Kai Zwicker bittet die Menschen weiter eindringlich, sich strikt an die Vorgaben zu halten: „Tragen Sie Maske, reduzieren Sie Ihre Kontakte, halten Sie Abstand und nutzen Sie die Testmöglichkeiten!“

Die Allgemeinverfügung hatte der Kreis Borken am 26. März in Abstimmung mit den kreisangehörigen Kommunen wegen der damals neugefassten Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Wegen des weiter sehr dynamischen Infektionsgeschehens wird die Frist nun im Einverständnis mit dem NRW-Gesundheitsministerium bis zum 25. April 2021 verlängert.

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