N18 soll vierspurig ausgebaut werden – Achterhoek fordert Geld vom Land

Achterhoek

Die Region Achterhoek möchte seine Verkehrsinfrastruktur verbesssern. Der Achterhoek-Botschafter fordert Fördergeld – zum Beispiel für den Ausbau der Nationalstraße 18. Sie soll vierspurig werden.

Borculo

10.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Straße N18 verläuft quer durch den Achterhoek.

Die Straße N18 verläuft quer durch den Achterhoek. © google maps

Der Achterhoek hebt den Finger, um sich für einen Teil der 20 Milliarden Euro zu ins Gespräch zu bringen, die das niederländische Kabinett über einen Zeitraum von fünf Jahren für Lebensqualität und Wirtschaftswachstum bereitstellen wird. Das berichtet die Tageszeitung Tubantia.

Die Straße N18 soll vollständig vierspurig werden

20 Milliarden schwer ist der am Montag aufgelegte „Nationale Wachstumsfonds“. Das Geld wird unter anderem für die Infrastruktur verwendet. Und der Achterhoek habe diesbezüglich seit Jahren Ambitionen, so die Tubantia: Zum Beispiel wolle die Region, dass die N18 vollständig vierspurig wird und dort 100 Stundenkilometer gefahren werden darf. Die N18 beginnt in Rutbeck südlich von Enschede und führt durch den Achterhoek bis Doetinchem.

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Aber es geht nicht nur um den Autoverkehr: Es sollte auch einen RegioExpres geben: eine Kombination aus Haltestelle und Expresszug.

„Um unsere mächtige Region zu erhalten und mit anderen zu verbinden, ist ein besserer Zugang zu und von Achterhoek wirklich notwendig“, sagt Mark Boumans, Bürgermeister von Doetinchem und Vorsitzender der Achterhoek-Botschafter.

Jedes Jahr zahlt das Kabinett 4 Milliarden Euro für eingereichte Projekte aus. Die Achterhoek hat die Pläne bereits vorbereitet.

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