Parkplatz-Problem am Borkener Krankenhaus soll gelöst werden

mlzKrankenhaus Borken

Das Parken am Borkener Krankenhaus kann zur Geduldsprobe werden. Etwa jeder zweite Wartende aber vaerliert die Geduld und wendet in der Einfahrt. Die Situation soll sich bald verbessern.

von Markus Schönherr

Borken

, 10.01.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nicht alle Autofahrer bringen die Geduld auf, vor dem Krankenhaus-Parkplatz zu warten, bis die Schranke hochgeht. Viele wenden in der Einfahrt. Das Parkplatz-Problem am St.-Marien-Hospital soll bald behoben werden. Klinikum und Stadtverwaltung wollen in vier bis sechs Wochen ein Konzept vorlegen.

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An einem Werktag morgens vor dem Krankenhaus-Parkplatz: Die Zufahrt zwischen Propst-Sievert-Weg und der Schranke vor dem Parkplatz steht voll mit Autos. Viele sind es zwar nicht – acht, neun Fahrzeuge haben auf der Einfahrt Platz. Minutenlang geht es aber nicht voran. Nur, wenn ein Auto vom Parkplatz fährt, öffnet sich die Schranke für einen Nachrücker. Etwa jeder zweite Wartende verliert die Geduld und wendet in der Einfahrt. Wer es gegenüber im Parkhaus am Vennehof versucht, braucht Glück. Auch das ist voll besetzt.

Auch Mitarbeiter weichen aus

Nicht nur für Besucher ist die Parkplatzsuche rund um das St.-Marien-Hospital zu Stoßzeiten ein Geduldsspiel. Einige Mitarbeiter meiden die Situation und parken an der Heidener Straße oder am Aquarius, um zu Fuß durch den Stadtpark ihren Arbeitsplatz anzusteuern. Die in den vergangenen Monaten gewachsenen Einrichtungen haben den Parkdruck erhöht: Zuletzt wurden ein Facharztzentrum und eine Apotheke in der zweiten Jahreshälfte 2019 eröffnet.

Seitdem werden 20 weitere Parkplätze angeboten, teilt das Klinikum Westmünsterland mit. Damit stünden 144 Stellplätze am St.-Marien-Hospital zur Verfügung, die von Besuchern, Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen genutzt werden können. „Darüber hinaus gibt es zusätzlich 49 reine Mitarbeiterparkplätze sowie zusätzlich 47 Parkplätze, die als Sonderparkplätze, zum Beipiel für Diensthabende oder als „Storchenparkplatz“ vorgehalten werden“, heißt es weiter.

Gespräche zwischen Klinikum und Stadtverwaltung

Gleichwohl wird auf Seiten des Klinikums weiterer Bedarf gesehen. „Wir stehen darüber hinaus in konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Borken, um gemeinsam ein Konzept für weiteren Parkraum zu entwickeln. Hier sind wir zuversichtlich innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen ein solches erarbeitet zu haben, das – vorbehaltlich der Zustimmung der erforderlichen Gremien – dann in die Umsetzung gehen kann“, heißt es in der Stellungnahme.

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Vor einigen Jahren hat ein Gutachter ein zusätzliches Parkdeck auf dem Krankenhaus-Parkplatz ins Spiel gebracht. Ob es darauf hinauslaufen wird, konnte ein Sprecher des Klinikums am Donnerstag noch nicht sagen. Die Stadtverwaltung bestätigt die laufenden Gespräche und geht davon aus, dass im Februar oder März Ergebnisse vorliegen.

Die Mitarbeiterinnen der Apotheke am Klinikum haben einen Vorschlag, wie zumindest die Anzahl der Wendemanöver in der Zufahrt reduziert werden könnte. Eine Anzeige am Propst-Sievert-Weg könnte die Autofahrer darauf hinweisen, wie viele Plätze auf dem Parkplatz frei sind. Bei geringer Aussicht auf Erfolg könnten die Suchenden gleich weiterfahren.

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