Politiker wollen Karbidschießen nicht verbieten - Stiftung soll Tradition erhalten

Silvesterbrauch

Karbidschießen ist in der niederländischen Grenzregion ein beliebter Brauch zu Silvester und Neujahr. Jetzt gab es Überlegungen, diese Tradition zu verbieten.

Enschede (NL)

23.01.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Politiker wollen Karbidschießen nicht verbieten - Stiftung soll Tradition erhalten

In Buurse wurde zur Jahreswende auch mit Karbid geschossen. © Andreas Bäumer

Das Karbid-Schießen zur Jahreswende ist in der niederländischen Grenzregion eine Tradition, die auch weiter über die Grenze hinaus bei uns hörbar ist. Bei den Politikern der Provinzregierung waren jetzt das Silvesterfeuerwerk und das Karbidschießen ein Thema.

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Den Politikern lag ein Antrag vor, das Feuerwerk und auch das Karbidschießen zu verbieten. Beim Karbidschießen war sich die Politik einig: Diese Tradition muss erhalten bleiben.

Tradition des Karbidschießen soll erhalten bleiben

Eine Partei für die Tiere hatte den Antrag auf das Feuerwerksverbot eingereicht. Eingeschlossen werden sollte auch das Karbidschießen. Dafür gab es keine politische Mehrheit.

Politiker wollen Karbidschießen nicht verbieten - Stiftung soll Tradition erhalten

Jeder "Schuss" mit Karbid sorgt für einen mächtigen Knall. © Andreas Bäumer

Die Provinzregierung wurde nun sogar beauftragt, eine Stiftung oder eine Vereinigung zu gründen, deren Aufgabe es sein soll, die Tradition des Karbidschießens im Raum Drenthe zu fördern und zu bewahren.

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