Westfleisch-Gespräche in Coesfelder Rathaus – draußen Mahnwache

Westfleisch Coesfeld

Drinnen sprachen Vertreter des Unternehmens Westfleisch mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik – draußen wurde gegen die Erweiterung des Schlachtbetriebs demonstriert.

Coesfeld

von Ulrike Deusch

, 09.07.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aktive der Initiative „Coesfeld for Future" gegen Westfleischerweiterung hielten eine Mahnwache ab, während im Rathaus zeitgleich Vertreter von Westfleisch, Stadt und Politik tagten.

Aktive der Initiative „Coesfeld for Future" gegen Westfleischerweiterung hielten eine Mahnwache ab, während im Rathaus zeitgleich Vertreter von Westfleisch, Stadt und Politik tagten. © Ulrike Deusch

Rund 20 Personen sind am Mittwochabend dem Aufruf der Klimaschutz-Gruppe „Coesfeld for Future“ zur Mahnwache auf dem Marktplatz in Coesfeld gefolgt. Während sie draußen ihren Protest bekundeten und mit Passanten ins Gespräch kamen, trafen sich im Rathaus auf Bitten des Unternehmens Westfleisch Repräsentanten des Schlachtbetriebs mit Vertretern aus Verwaltung und Politik.

Themen bei der Zusammenkunft im Rathaus waren die geplante Erweiterung und die Situation nach dem Corona-Ausbruch im Unternehmen.

„Wir sind heute aus mehreren Gründen hier“, betonte Sarah Albertz, Sprecherin der Gruppe „Coesfeld for future“. „Wir finden es nicht richtig, dass diese wichtigen Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.“ Initiatoren und Teilnehmer sprachen sich gegen die geplante Westfleisch-Erweiterung aus. Und schließlich standen Tier- und Klimaschutz im Fokus.

Barbara Sieverding, ebenfalls von „Coesfeld for Future“, forderte eine Rückkehr zu dezentraler Landwirtschaft und kleineren Schlachtbetrieben. „Wir möchten dafür sensibilisieren, dass die aktuelle Art des Fleischkonsums dem Klima schadet.“

Lesen Sie jetzt