Corona-Hotspots

Acht Kommunen in NRW über der 200er-Marke: Starker Anstieg in einer Stadt

In NRW liegen weiterhin acht Kommunen über der 7-Tages-Inzidenz von 200 und sind dadurch Extrem-Hotspots. Während die Zahlen in den meisten Kommunen langsam sinken, steige sie in einer Stadt stark.
An einem geschlossenen Geschäft weist ein Schild auf die Maskenpflicht hin. Die Lage in den acht Corona-Extremhotspots in NRW entspannt sich während des Lockdowns indes noch nicht. © picture alliance/dpa

In NRW haben weiterhin acht Kommunen mit dem Wert von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen zu kämpfen. Das Robert Koch-Institut (RKI) zählte am Mittwoch Bielefeld (283,1), den Kreis Höxter (221,7), den Oberbergischen Kreis (219,1), Bottrop (212,6), die Kreise Mettmann (212,5) und Minden-Lübbecke (209,4), Gelsenkirchen (202,6) sowie Recklinghausen (202,4) zu den Regionen in dieser besonders kritischen Risikogruppe.

Leicht erhöht hatte sich der Wert in Bottrop: Dort lag die Inzidenz am Vortag noch bei 211,8. Stark stieg die Inzidenz in Bielefeld: Lag sie bei der letzten Auswertung noch bei 238,8, ist sie nun bei 283,1. In den anderen sechs Kommunen zeigte sich eine eher sinkende Tendenz, die Marke von 200 unterschritten sie aber nicht.

Die Regionalverordnung wird laufend aktualisiert.

Seit Dienstag gilt auch in NRW die 15-Kilometer-Regel für extreme Corona-Hotspots. Die Landesregierung erließ eine Regionalverordnung mit Vorgaben, wie und in welchen Kreisen der Bewegungsradius von Menschen eingeschränkt wird. Die Verordnung listet zunächst vier Kreise auf: Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis. Auch für ganz NRW blieb die wichtige Kennziffer für Corona-Neuinfektionen auf hohem Niveau stabil.

Stand Mittwoch liegt der Landesdurchschnitt bei 141,8 Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohnern innerhalb einer Woche, wie aus den RKI-Zahlen hervorgeht. Die Zahl der Neuinfektionen, die dem RKI innerhalb eines Tages gemeldet wurden, lag bei 3657. Zudem stieg die Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, um 221 auf 8402.

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