Insolvenzverfahren

Appelrath Cüpper rettet sich trotz Corona-Krise aus der Insolvenz

Appelrath Cüpper hat zwei Weltkriege überstanden und sich nun während der Pandemie aus der Insolvenz gekämpft. Dadurch sichert das Unternehmen mehrere hundert Arbeitsplätze.
Die Mode-Kette Appelrath Cüpper ist nicht mehr insolvent. © picture alliance / dpa

Der durch die Corona-Krise ins Wanken gekommene Damenmode-Filialist Appelrath Cüpper ist gerettet. Das 1882 gegründete Unternehmen habe das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung am Jahresende erfolgreich abgeschlossen, teilte der Generalbevollmächtigte des Unternehmens, Jasper Stahlschmidt, am Montag mit.

Das Amtsgericht Köln hob das Insolvenzverfahren auf. Alle 16 Filialen würden fortgeführt. Auch der weit überwiegende Teil der aktuell 900 Arbeitsplätze bleibe erhalten, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Neuer Besitzer von Appelrath Cüpper ist der österreichische Textilhändler Peter Graf. Er ist Miteigentümer von Kleider Bauer, einem der größten Modehändler in Österreich.

Umsatzeinbruch durch die Pandemie

Appelrath Cüpper erwirtschaftete 2019 einen Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte im April vergangenen Jahres beim Amtsgericht Köln eine Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen müssen, nachdem die Umsätze infolge der Pandemie eingebrochen waren. Die Lage für Appelrath Cüpper war allerdings auch schon vor der Corona-Krise nicht einfach. Das Unternehmen befand sich mitten in einem Restrukturierungsprozess.

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