Unfall

Betonplatten-Unfall: Spuren der A3 bei Köln bleiben mehrere Monate gesperrt

Die A3 bleibt in Teilen für mehrere Monate gesperrt. Eine Betonplatte hatte sich am Kölner Ring gelöst und eine Frau erschlagen. Der Grund für die Sperrung sind nicht nur Reperaturarbeiten.
Ein Teil der Beton-Lärmschutzwand am Kölner Ring löste sich und fiel auf ein Auto mitsamt Insassin. Nach der Ursache wird noch geforscht. Die Autobahn-Spur bleibt gesperrt. © picture alliance/dpa

Nach dem tödlichen Betonplatten-Unfall wird es auf der A3 bei Köln voraussichtlich noch mehrere Monate Einschränkungen für Autofahrer geben. Die Sperrung von zwei Fahrspuren entlang der Lärmschutzwand zwischen dem Kreuz Köln-Ost und Köln-Dellbrück bleibe vorläufig bestehen, sagte eine Sprecherin der Autobahn-GmbH des Bundes am Mittwoch.

Auf dem stark befahrenen Autobahn-Abschnitt sei deshalb immer wieder mit Staus zu rechnen. Im November hatte sich dort eine tonnenschwere Platte aus einer Schallschutzmauer gelöst und eine Autofahrerin (66) erschlagen. Die noch hängenden Lärmschutzelemente sollen nun mit zusätzlichen Sicherungen versehen werden. Die Arbeiten dafür müssten aber zunächst ausgeschrieben und vergeben werden, sagte die Sprecherin.

Straße wird erst im Sommer wieder freigegeben

Die Halterungen – mehrere Hundert Stück – müssten dann speziell angefertigt werden. Ehe sie dann eingebaut seien und die gesperrten Spuren wieder freigegeben werden könnten, werde es bestimmt Mai oder Juni werden. Zuvor hatten die „Kölnische Rundschau“ und der WDR berichtet. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.

Am Dienstag hatte die Behörde mitgeteilt, dass die Erstellung des Sachverständigen-Gutachtens noch geraume Zeit dauern werde. Zudem seien weitere technische Untersuchungen an der Lärmschutzwand nötig. Nach Erkenntnissen des NRW-Verkehrsministeriums sollen Versäumnisse bei Straßen.NRW mindestens „mit ursächlich“ für den tödlichen Unfall gewesen sein.

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