Coronavirus

Corona-Erleichterungen für Geimpfte in NRW: Lauterbach kritisiert Beschluss

Der Gesundheitsexperte Lauterbach hat die Corona-Erleichterungen für Geimpfte in NRW kritisiert. Die Landesregierung versuche, sich „im Alleingang zu profilieren“, sagte er.
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert die von der NRW-Landesregierung beschlossenen schnellen Corona-Erleichterungen für Geimpfte. © picture alliance/dpa

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisiert die von der NRW-Landesregierung beschlossenen schnellen Corona-Erleichterungen für Geimpfte. Die Landesregierung versuche, sich „im Alleingang zu profilieren“, sagte er dem WDR. „Das ist zermürbend – die Menschen wollen einheitliche Regeln.“

Bundesweit werde in dieser Woche diskutiert, von welchen Corona-Beschränkungen vollständig Geimpfte und von einer Infektion Genesene ausgenommen werden könnten. Darauf hätte die NRW-Landesregierung warten sollen, argumentierte Lauterbach. „Ich verstehe nicht, warum so knapp, bevor wir das tun, erneut eine Einzellösung probiert wird.“

Auch Bundesregierung will Erleichterungen für vollständig Geimpfte

In Nordrhein-Westfalen gelten von diesem Montag an wie in vielen anderen Bundesländern erste Erleichterungen für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen. Wer seit 14 Tagen vollständig geimpft ist oder vor mehr als 28 Tagen bereits mit dem Virus infiziert war, muss dann im Einzelhandel oder beim Frisör keinen negativen Schnelltest mehr vorweisen.

Auch die Bundesregierung hat Regelungen für vollständig Geimpfte in Aussicht gestellt – der späteste Termin für eine Entscheidung des Bundesrats sei der 28. Mai, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag.

dpa

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