Coronavirus

Datenpanne in Essen: Stadt verschickt persönliche Daten von Tausenden Bürgern

Eigentlich wollte die Stadt Essen ihren Bürgern nur die veränderten Öffnungszeiten im Impfzentrum per Mail mitteilen. Doch dann wurden versehentlich Tausende persönliche Daten verschickt.
Ein Schild weist auf das Impfzentrum in der Messe Essen hin. © picture alliance/dpa

Die Stadt Essen hat am Freitag versehentlich die Daten von 13.000 Bürgern, die sich für eine Corona-Schutzimpfung angemeldet haben, in einer Mail an 700 Empfänger verschickt. Eine Sprecherin der Stadt bestätigte die Datenpanne. „Es war ein menschlicher Fehler, wir können uns dafür nur entschuldigen“, sagte die Sprecherin.

Der Landesdatenschutz sei verständigt worden. Die Stadt habe außerdem allen 700 Adressaten noch mal geschrieben und darum gebeten, den Irrläufer zu löschen. Einige Bürger hätten sehr erbost auf den Fehler reagiert, berichtete die Sprecherin. Zuvor hatte die „WAZ“ berichtet.

Datei enthält unter anderem Namen, Anschrift und Geburtsdatum

Anlass seien die veränderten Öffnungszeiten im Essener Impfzentrum gewesen, teilte die Sprecherin mit. Angeschrieben wurden die 700 Menschen, die bis zum 15. August einen Impftermin nach 18.00 Uhr vereinbart hatten und jetzt wegen der kürzeren Öffnungszeiten gebeten werden sollten, einen anderen Termin zu nehmen.

Die Gruppe wurde aus Excel-Dateien aller 13.000 Impfwilligen bis Mitte August generiert. Versehentlich seien diese Dateien dann vor dem Abschicken der Mail nicht gelöscht worden. Sie enthielten Namen, Anschrift und Geburtsdatum, vielfach auch Telefonnummern und Mailadressen sowie den Impfstatus.

dpa

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