Wintereinbruch

Deutscher Wetterdienst hebt Unwetterwarnung am Abend auf

Nach dem heftigen Wintereinbruch, der Teile Deutschlands teilweise lahmgelegt hat, beendet der Deutsche Wetterdienst gegen 21 Uhr seine Unwetterwarnung. Schneien soll es jedoch weiterhin.
Ein Auto fährt über die völlig zugeschneite Autobahn 2. © picture alliance/dpa

Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass die Unwetterlage im Norden Nordrhein-Westfalens am Sonntagabend gegen 21 Uhr endet. Der Schneefall schwäche sich allmählich ab, sagte Maria Hafenrichter vom DWD in Essen am Nachmittag. Verwehungen seien wegen kräftigen Windes im nördlichen Münsterland und in Ostwestfalen weiterhin möglich. Am Abend werde der Wind aber nachlassen.

Allerdings werden in der Nacht auf Montag in Westfalen neue, mäßige Schneefälle mit fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee erwartet. „Die Mengen sind aber nicht zu vergleichen mit den letzten 24 Stunden.“ Von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag fielen nach DWD-Angaben an zahlreichen Messstationen um die 20 Zentimeter Schnee und damit weniger als die befürchteten bis zu 40 Zentimeter.

Weitere Schneefälle am Montag

Auch am Montag kann es wieder schneien. Ein kleineres Schneefallgebiet werde sich im Tagesverlauf nach Nordwesten verschieben. In den Regionen Münsterland, Ruhrgebiet und nördlicher Niederrhein seien dabei ein bis fünf Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Hafenrichter sprach jedoch von einer „deutlichen Wetterberuhigung“.

Es wird noch kälter. Bereits in der Nacht auf Montag sinken die Temperaturen im Sauerland auf bis zu minus 13 Grad, in Ostwestfalen und im Weserbergland auf bis zu minus 10 Grad. Tagsüber soll es dann verbreitet Frost geben. Im Norden und Osten steigen die Werte dabei nicht über minus vier Grad.

In der Nacht zu Dienstag wird dann strenger Frost erwartet bei bis zu minus 16 Grad. Tagsüber werde dann „voraussichtlich auch mal die Sonne durchgucken“.

dpa

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