Coronavirus

Endspurt beim Aufbau der Impfzentren in NRW – bald „betriebsbereit“

Menschen sollen sich möglichst schnell gegen Corona impfen lassen können. Impfwillige werden in den Impfzentren erwartet. Nächste Woche soll alles stehen - fehlt nur noch der Impfstoff.
Der Aufbau der Corona-Impfzentren in NRW ist auf der Zielgeraden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Der Aufbau der 53 Corona-Impfzentren in NRW ist auf der Zielgeraden. Das Land NRW hatte die Kreise und Städte angewiesen, die Zentren bis zum 15. Dezember betriebsbereit einzurichten. Im Impfzentrum Essen, das mit zwölf Impfstraßen eines der größten in NRW ist, findet am Samstag ein Testlauf statt.

Ablauf wird simuliert

Geprüft wird nach Angaben einer Stadtsprecherin, ob die geplanten Abläufe in der Messehalle reibungslos funktionieren. Unter den Testpersonen ist auch ein Rollstuhlfahrer. Da noch kein Impfstoff zugelassen ist, kann der Ablauf nur simuliert werden. In Essen sollen später einmal bis zu 2400 Menschen pro Tag geimpft werden können – auch am Wochenende. Wann es losgeht, ist noch offen.

Die Impfstraßen im Rheinland werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) betrieben. Ein Sprecher hatte sich am Freitag zuversichtlich geäußert, dass bis zum 15.12. alle 26 Zentren in Zuständigkeitsbereich der KVNO betriebsbereit sind.

„Teile der Infrastruktur wie die Hard- und Software, um die wir uns kümmern, werden ab nächster Woche ergänzt“, sagte er. Die KV sei verpflichtet, den Impfbetrieb aufnehmen zu können, sobald ein Impfstoff verfügbar sei.

Gefährdete Gruppen sollen vor Ort geimpft werden

Das NRW-Gesundheitsministerium ging Ende November davon aus, dass besonders gefährdete Gruppen in der ersten Welle vor allem vor Ort in den Heimen oder ihren Wohnungen geimpft werden. Gerechnet wird demnach mit 4.000 monatlichen Impfungen pro 100.000 Einwohner, die mit mobilen Teams und in Krankenhäusern durchgeführt werden.

In den Zentren sollen in der Startphase dann monatlich 10.000 Impfungen je 100.000 Einwohner möglich sein. In einer Impfstraße sollen 20 Impfungen pro Stunde stattfinden.

dpa

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