Videogespräch

Experte: Corona-Lockdown kann besonders für Jugendliche gefährlich werden

Kontaktbeschränkungen treffen Jugendliche besonders hart. Das kann zu depressiven Störungen führen, sagt der Chef der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung. Bei Kindern sei das völlig anders.
„Erlauben Sie sich, eine Zukunft ohne Pandemie zu fantasieren.“ So lautet einer der Tipps gegen Depressionen, die Gebhard Hentschel, Vorsitzender der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung, im Videogespräch mit Ulrich Breulmann verrät. © Fotos: Kevin Kisker, Fernando Cferdo, unplash / Montage: Nina Dittgen

Gebhard Hentschel ist Bundesvorsitzender der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung. Der Diplom-Psychologe aus Münster sagt im Videogespräch mit unsere Redaktion: Jugendliche hätten in ihrem Alter die Aufgabe, sich vom Elternhaus zu lösen. Deshalb seien sie besonders auf Kontakte außerhalb angewiesen. Wenn die wegfielen, könne das zu resignativen, depressiven Störungen führen.

Bei Kindern sei das völlig anders. Die hätten vor allem Angst, andere anzustecken, sagt Hentschel, der auch jede Menge Anti-Depressions-Tipps für die Advents- und Weihnachtszeit parat hat. „Überlassen Sie es nicht dem Zufall, ob jemand an Sie denkt oder nicht“, sagt er beispielsweise und listet gleich eine ganze Latte weiterer, teils überraschender Tipps auf.

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