Klimaschutz

Feuer an Mahnwache für den Hambacher Forst

In Kerpen hat es einen Brand an der "Hambi"-Mahnwache gegeben. Mehrere Klimaaktivisten bezeichneten den Vorfall als Brandanschlag. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Der Hambacher Forst gilt als Symbol der Auseinandersetzung zwischen Klimaschützern und der Kohlebranche. © picture alliance/dpa

Nach einem Brand an einer Mahnwache für den Hambacher Forst ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Das große Zelt an der Landstraße 257 bei Kerpen zwischen den Ortschaften Buir und Morschenich sei bei dem Feuer am frühen Samstagmorgen ausgebrannt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte. Außerdem hätten mehrere Tische und Stühle Feuer gefangen.

Die Brandursache sei zunächst noch völlig unklar. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Mehrere Umweltaktivisten bezeichneten den Vorfall auf Twitter als „Brandanschlag“. Kathrin Henneberger, Sprecherin des Umwelt-Bündnisses „Ende Gelände“, twitterte am Samstag: „Die #MahnwacheHambi wurde gestern Nacht mit Molotowcocktails angegriffen und niedergebrannt“.

Der Hambacher Forst gilt als Symbol der Auseinandersetzung zwischen Klimaschützern und der Kohlebranche. Eine an der Mahnwache aufgebaute Gedenkstätte für den Dokumentarfilmer Steffen Meyn, der im Jahr 2018 aus einem der Baumhäuser im Hambacher Forst abgestürzt und gestorben war, sei unbeschädigt geblieben. Die Ermittlungen dauerten am Sonntag an. Der Polizeisprecher sprach von Behältnissen, die am Brandort gefunden wurden. Diese werden nun untersucht.

dpa

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