Wintersport

Großer Besucheransturm und viele Unfälle rund um Winterberg

Nach einem großen Besucheransturm will die Stadt Winterberg mit der Polizei beraten, wie sie mit der Menge an Tagestouristen umgehen wollen.
In Winterberg wurde zwischenzeitlich dazu aufgerufen, nicht mehr anzureisen und wieder umzukehren. Die meisten Tagestouristen kamen aus dem Ruhrgebiet. © picture alliance/dpa

Das in Schneeflocken gehüllte Winterberg hat nach Polizeiangaben am Sonntag einen Besucheransturm mit Staus und zusätzlich einer Reihe von Verkehrsunfällen erlebt. Ein Polizeisprecher des Hochsauerlandkreises berichtete am Abend von extrem vielen Besuchern und Verkehrsbehinderungen.

Obwohl die Pisten wegen Corona weiterhin geschlossen sind und am Sonntag (27. Dezember) eine Sturmwarnung bestand, sind vielen Besucher in die winterliche Region gereist. Dadurch wurde unter anderem auf der Bundesstraße in Richtung A46 kilometerlanger Stau verursacht, wie der WDR berichtet.

Schneefall verursacht Verkehrsunfälle

„Viele Leute und wenig Erfahrung im Umgang mit der weißen Pracht auf der Fahrbahn“, sagte er. Es gebe immer noch Autofahrer, die nicht unbedingt mit der richtigen Bereifung unterwegs seien bei Schneefall und überfrierender Nässe. Es habe eine Reihe von Verkehrsunfällen eher kleinerer Art und auch Leichtverletzte gegeben.

Am Sonntagnachmittag hat die Stadt auf ihrer Facebook-Seite alle Schneefreunde gebeten, nicht mehr in das Gebiet zu reisen. Es bildeten sich lange Staus und die Parkplätze seien voll. Die Stadt wolle am Montag mit Polizei und Straßenbehörden über weitere Maßnahmen beraten. Schon an den vergangenen Wochenenden seien viele Menschen für einen Tagesausflug nach Winterberg gefahren.

mit dpa

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