Eine ganz banale Husten- und Schnupfen-Erkältung ist kein Grund, Kinder nicht in die Kita oder in die Schule zu schicken, sagt Dr. Axel Gerschlauer, NRW-Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. © Fotos: dpa, Kevin Kisker / Collage: Leonie Sauerland
Coronavirus

Kinderarzt im Video-Gespräch: „Schickt die Kinder auch mit Schnupfen zur Kita und Schule!“

Die Erkältungswelle ist da. Darf man in Corona-Zeiten Kinder trotz Schnupfens zur Kita oder Schule schicken? Unbedingt, sagt ein Facharzt. Für ängstliche Erzieher findet er sehr klare Worte.

Die Wartezimmer der Kinder- und Jugendärzte sind jetzt, Mitte September, schon voll mit hustenden und schniefenden jungen Menschen. Das habe man genauso erwartet, sagt Dr. Axel Gerschlauer. Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Bonn und zugleich nordrhein-westfälischer Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Soll man Kinder und Jugendliche in die Kita und in die Schulen schicken, auch wenn sie husten oder die Nase läuft. Dr. Gerschlauer sagt ohne Wenn und Aber ja dazu und begründet das mit drastischen Worten.

Und ängstlichen Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern, die eine Ansteckung durch erkältete Kinder fürchten, macht er eine ebenso klare Ansage, die wahrscheinlich nicht alle gerne hören werden.

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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