Solange es noch keine Livemusik gibt, müssen wir uns eben mit den besten Mitschnitten vergnügen - die aber auch durchaus zu unterhalten wissen. © Pixabay
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Lockdown-Frust? Hier helfen diese Musicals und Konzerte für die eigenen 4 Wände

Wann waren Sie zuletzt auf einem Konzert oder in einem Musical? Ganz sicher ist das viel zu lang her. Daher haben wir hier ganz viele Ideen zum Streamen von Konzerten und Musicals gesammelt.

Egal, welches Musikgenre – auf den großen Streamingportalen Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ ist mittlerweile für jeden Geschmack etwas im Angebot. Das Programm setzt sich bunt aus den letzten acht Jahrzehnten zusammen und sollte alle Generationen im Haushalt zufriedenstellen. Hier ein paar besonders sehenswerte Filme, um die Zeit bis zum nächsten Livebesuch zu überbrücken:

Netflix:

Funny Girl (1968):

Ein wahrer Filmmusicalklassiker, wenn auch gar nicht so bekannt. Barbra Streisand in ihrer ersten Kinorolle, nachdem sie das Stück bereits einige Zeit am Broadway spielte. Sie wurde gleich mit einem Oscar als „Beste Hauptdarstellerin“ honoriert.

Ma Raineys Black Bottom (2020):

Ein neuer Film über die „Mutter des Blues“, Ma Rainey aus den 1920er Jahren. Gilt bei der anstehenden Oscarverleihung als einer der Favoriten. Viola Davis in der Hauptrolle und „Black Panther“-Chadwick Boseman in seiner letzten Rolle vor seinem Tod.

The Prom (2020):

Knallbunte Unterhaltung mit einem Staraufgebot. Neben Meryl Streep spielen James Corden und Nicole Kidman in dem quirligen Streifen eine bunte Gruppe, die für Toleranz kämpft.

Greatest Showman (2017):

Der größte Musicalfilmhit der letzten Jahre. Hugh Jackman als Zirkuspionier, dazu eine gute Hand voll bunter Ohrwürmer, wie „This Is Me“ oder „Rewrite The Stars“. Die Bühnenfassung ist bereits in der Mache.

Ariana Grande – Excuse me, I love you (2020):

Einer der größten Popmusikstars der Gegenwart zeigt Ausschnitte aus ihrer 2019 stattgefundenen Tour und ein paar Szenen hinter den Kulissen.

Shawn Mendes – Live in Concert (2020):

Der 22-jährige Kanadier Shawn Mendes hat sich in den letzten Jahren zum Superstar entwickelt und zeigt hier den ersten offiziellen Livemitschnitt eines seiner Konzerte.

Blackpink – Light up the Sky (2020):

Musik aus Korea ist auf dem internationalen Vormarsch. Die Girlgroup Blackpink bricht sämtliche Rekorde und zeigt in ihrer Netflix-Doku, wer sie sind.

Mein 40-jähriges Ich (2020):

In der Midlifecrisis und alles nochmal neu machen? Das tut Radha und entdeckt mit 40 ihre Leidenschaft fürs Rappen wieder. Der Film hat viel Lob und Preise gewonnen.

The Show Must Go On – The Queen + Adam Lambert-Story (2019):

Auch wenn Freddy Mercury seit Anfang der 90er nicht mehr Teil von Queen sein kann, leben Brian May und Roger Taylor den Traum weiter. Seit 2012 ist Adam Lambert Gastsänger. Wie sie das Projekt gemeinsam erleben, zeigt diese Hintergrundgeschichte.

Eurovision Song Contest – The Story of Fire Saga (2020):

Musste der größte Musikwettbewerb der Welt, der Eurovision Song Contest, wegen der Coronapandemie 2020 erstmalig ausfallen, zeigt diese Filmhommage auf musikalisch-skurrile Weise, warum die Show so viele Anhänger hat.

Amazon Prime Video:

A Hard Day’s Night (1964):

Kurz nach dem Durchbruch gab es mit „A Hard Day’s Night“ bzw. „Yeah! Yeah! Yeah!“ 1964 einen Spielfilm über die Beatles, der einen ersten Höhepunkt in ihrer unglaublichen Karriere darstellt.

Grease (1978):

„Summer Nights“ und „You’re The One That I Want“ sollten schon bei der bloßen Erwähnung Ohrwürmer verpassen. Den kann man doch wirklich immer sehen, oder? Absoluter Kult.

Dreamgirls (2006):

Die „Supremes“ und „Shirelles“ sorgten in den 60ern für unzählige Hits. In dem Oscar-prämierten Film „Dreamgirls“ zeigt die Handlung um die fiktive Gruppe „The Dreams“, welche Schattenseiten das Leben in solchen Bands hatte.

La La Land (2016):

Ryan Gosling und Emma Stone spielten, sangen und tanzten sich 2016 in die Herzen vieler Musikfans. „La La Land“ ist nach „Titanic“ der erste Film, der 14-mal für den Oscar nominiert wurde.

Aerosmith – Rock Donnington (2014):

Aerosmith existieren mittlerweile über 50 Jahre. Alle drei Gründungsmitglieder der Hard-Rock-Formation sind auch heute noch dabei. Der Mitschnitt zeigt einen Auftritt aus 2014.

Alanis Morissette – Live at Montreux (2012):

Mit ihrem Debüt „Jagged Little Pill“ liegt Alanis Morissette auf Platz 11 der weltweit erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Fast alle Hits spielt sie auf diesem Konzert.

Buena Vista Social Club (1999):

1999 gelang Wim Wenders mit seiner Doku über das Musikprojekt aus Kuba ein unerwarteter Riesenerfolg. Das gleichnamige Album hielt sich fast drei Jahre in den deutschen Charts.

Coldplay – A Head Full of Dreams (2018):

Mit 50 Millionen verkauften Alben gehören Coldplay zu den Größten der 2000er. Der Film zeigt eine Mischung aus Konzertaufnahmen und Interviews.

Gregory Porter – Live in Berlin (2016):

Dass Jazz keinesfalls tot ist, beweist der 1,90m große Gregory Porter, der erst mit über 40 Jahren die Musikcharts erobern durfte. Heute ist er einer der gefragtesten Musiker in seinem Genre.

Metallica – Through the Never (2013):

Der 2013 erschienene Spielfilm wählt einen eher untypischen Mix aus Rahmenhandlung und Konzertfilm. Selbstverständlich ist aber neben der Story um den Roadie Trip auch genug Metallica zu sehen und zu hören.

Disney +:

Folklore – The Long Pond Studio Sessions (2020):

Taylor Swift gehört zu den zehn erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Ihr aktuelles Album „Folklore“ wurde von den Kritikern gefeiert. In dem Film spielt sie sämtliche Titel in einer intimen Studiosession und tauscht sich mit den Produzenten der Platte aus.

Clouds (2020):

Sollte man seine Träume verwirklichen, auch wenn das Leben sehr bald vorbeigehen wird? Mit genau dieser Thematik beschäftigt sich der bittersüße Film „Clouds“ um die reale Geschichte des krebskranken Zachs.

Black is King – Beyoncé (2020):

Beyoncé ist bekannt für ihre aufwändigen Videos. Zu ihrem letzten Album „The Lion King: The Gift“ entwickelte sie rund ein Jahr später ein sogenanntes „Visual Album“, also ein Album zum Anschauen. In weiteren Rollen: Pharrell Williams, Naomi Campell, ihr Mann Jay-Z und ihre Tochter Blue Ivy Carter.

The Disney Family Singalong (2020):

Ein wenig Freude in der dunklen Corona-Zeit! Bei diesem Special ist es möglich, mit der gesamten Familie einen kleinen Karaokeabend zu veranstalten. Viele bekannte Gesichter singen sämtliche Hits aus allen großen Disney-Filmen.

Sister Act – Eine himmlische Karriere / Sister Act 2 – In göttlicher Mission (1992/1993):

Wer den noch nicht kennt, kennt eins der absoluten Highlights der 90er-Jahre nicht. Whoopi Goldberg in ihrer berühmten Rolle als Showgirl Deloris, die ins Kloster flüchtet. Die Musik beinhaltet auch nach drei Dekaden noch viele Ohrwürmer. Gleiches gilt für den sehenswerten Nachfolger.

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren / Die Eiskönigin 2 (2013/2019):

Disney hat mit „Die Eiskönigin“ sich selbst übertroffen und den erfolgreichsten Trickfilm aller Zeiten geschaffen. Mit 1,2 Milliarden Dollar ist das Einspielergebnis mehr als beeindruckend. Ein Film für die ganze Familie! Teil 2 geht besonders in der Geschichte noch tiefer.

Mary Poppins / Mary Poppins’ Rückkehr (1964/2018):

Was mit „Mary Poppins“ 1964 an Effekten aufgefahren wurde, war spektakulär. Erstmalig wurde ein Realfilm mit Zeichentricksequenzen derartig geschickt kombiniert. „Supercalifragilisticexpialigetisch“ ist seitdem ein beliebter Zungenbrecher. Die Fortsetzung „Mary Poppins‘ Rückkehr“ ist ebenfalls einen Blick wert.

Hamilton (2020):

Schon von „Hamilton“ gehört? Das Musical bricht seit gut fünf Jahren sämtliche Rekorde am Broadway und ist auch in London permanent ausverkauft. Die Geschichte rundum den amerikanischen Gründervater Alexander Hamilton vereint Historie und Hip-Hop. Bei Disney+ gibt es eine Liveaufzeichnung aus dem Jahr 2016.

High School Musical (2006):

Der Name ist Programm! Zu dem kurzweiligen Teenie-Film, der Zac Efron und Vanessa Hudgens zu Stars machte, gibt es bereits zwei Fortsetzungen und eine Serie. Die Pop-Songs haben Hitcharakter.

Fantasia / Fantasia 2000 (1940/1999):

Bereits mit dem dritten Spielfilm ging Disney ein Wagnis ein. Ein klassisches Konzert, bei dem der Zuschauer nicht seine eigenen Bilder im Kopf kreiert, sondern die der Disney-Künstler zu sehen bekommt. Funktionierte hervorragend. U.a. mit Musik von Bach, Beethoven und Tschaikowski.

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