Welche Schutzmaßnahmen ergreifen Kliniken, um zu verhindern, dass es – wie im Fall des Krankenpflegers Niels Högel – zu Tötungen von Patientinnen und Patienten im Krankenhaus kommt?
Welche Schutzmaßnahmen ergreifen Kliniken, um zu verhindern, dass es – wie im Fall des Krankenpflegers Niels Högel – zu Tötungen von Patientinnen und Patienten im Krankenhaus kommt? Diese Frage haben wir zahlreichen Kliniken gestellt. Jetzt liegen die Antworten vor. © picture alliance/dpa (Symbolbild)
Gesundheit

So schützen sich Kliniken vor einem neuen Serienmörder wie Niels Högel

87 Menschen ermordete Krankenpfleger Niels Högel. Wie schützen sich Kliniken vor solchen Taten? Unsere Nachfrage in Dortmund, Münster und der Charité zeigt: Nicht alle Wege werden genutzt.

Wie viel haben die Krankenhäuser aus den Taten des mordenden Krankenpflegers Niels Högel gelernt? Welche Vorkehrungen haben sie getroffen, damit sich eine solche unfassbare Mordserie nicht wiederholen kann? Was können Kolleginnen und Kollegen, Patientinnen und Patienten, aber auch Angehörige tun, wenn sie Missstände in einer Klinik bemerken oder gar den Verdacht hegen, dass dort etwas nicht nach den Vorschriften und nicht zum Wohl der Patienten läuft? Wir haben Kliniken aus unserer Region und darüber hinaus gefragt.

Prozess gegen Mintrop als aktueller Anlass der Recherche

Was also haben die Kliniken aus den Taten des Niels Högel gelernt?

„Whistleblowing“-System ist in Vorbereitung

Externer Rechtsmediziner wird nicht eingeschaltet

Regelmäßige Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen

Anonymer Fragebogen für Patienten


Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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