Lebensmittel

Produktrückruf: Warnung vor Salmonellen in mehreren Lebensmitteln

Gleich zwei Lebensmittelhersteller haben ihre Produkte wegen Salmonellen zurückgerufen. Betroffen sind eine Sesampaste und verschiedene Wurstprodukte.
In der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA) werden Salmonellen in einer Petrischale gezeigt. © picture alliance / dpa

Wegen Salmonellen-Verdachts ruft der Hersteller Embutidos Caula Wurstprodukte mit der Bezeichnung „Fuet Selection Extra“ in verschiedenen Ausführungen zurück. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wurden die Produkte aus dem Verkauf genommen.

Betroffen sind den Angaben zufolge die Artikel Fuet Selection Extra 160 Gramm, Fuet Selection Extra Poivre Noir, Fuet Selection Extra Fine Herbe, Fuet Selection Extra Piment 160 Gramm. Es seien alle Chargen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 8.8.2021, 6.9.2021 und 12.9.2021 betroffen.

Laut der über das Portal lebensmittelwarnung.de verbreiteten Warnung wurden die Artikel in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt angeboten.

Sesampaste zurückgerufen

Auch ein Lebensmittelhersteller aus Grevenbroich hat ein Produkt wegen Salmonellenfunden zurückgerufen. Es handelt sich dabei um die Sesampaste in 850-Gramm-Gläsern. Betroffen sei die Tahini Sesampaste der Nosor Baladna GmbH (Mindesthaltbarkeit 12.1.2023, Los ITM: 021), teilte der Hersteller am Mittwoch über das Portal lebensmittelwarnung.de mit.

Die Salmonellen seien bei Stichproben der Gesundheitsämter in Grevenbroich und Essen in einigen Gläsern entdeckt worden. Kunden könnten die Produkte zurückgeben und bekämen den Kaufpreis erstattet, hieß es.

Salmonellen führen oft zu Magen-Darm-Erkrankungen

Die durch Lebensmittel übertragbaren Infektionen mit Salmonellen führen oft zu Magen-Darm-Erkrankungen, die nach dem Verzehr der kontaminierten Produkte oft innerhalb von 48 Stunden mit Fieber auftreten. Diese Symptome können bei Kindern, immungeschwächten und älteren Menschen verstärkt sein.

Verbraucher, die diese Waren konsumiert haben und entsprechende Symptome feststellen, werden gebeten, umgehend einen Arzt aufzusuchen und auf den Verzehr des Produktes hinzuweisen.

dpa/mia

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