Ist die Corona-Impfung gefährlich, wenn man schwanger werden will oder es schon ist? Über diese Frage sprach Ulrich Breulmann mit Prof. Dr. André Karch von der Uni Münster. © Fotos: Kisker, dpa / Montage: Dittgen
Coronavirus

Professor im Videogespräch: Wie gefährlich ist die Impfung für Kinderwunsch und Schwangere?

Viele Ärztinnen und Pflegerinnen lehnen eine Impfung ab, weil sie fürchten, dass bei einer Schwangerschaft ihr Kind gefährdet ist. Im Videogespräch erklärt ein Experte, wie das einzuschätzen ist.

Prof. Dr. André Karch leitet die Klinische Epidemiologie der Medizinischen Fakultät der Uni Münster. Im Videogespräch mit unserer Redaktion erklärt er nicht nur, warum trotz des harten Lockdowns die Zahl der Neuinfektionen derzeit nicht sinkt, sondern spricht auch über die begonnene Impfkampagne.

Dabei geht es unter anderem darum, dass sich viele jüngere Beschäftigte im Krankenhaus- und Pflegebereich nicht impfen lassen wollen, weil sie Angst haben, die Impfung verändere ihr Erbgut, verhindere eine Schwangerschaft oder habe nachteilige Folgen für das Kind. Prof. Karch gibt eine Einschätzung zu diesen Befürchtungen ab.

Außerdem erklärt er, dass wir als Folge der Impfkampagne kein schnelles Sinken der Neuinfektionen spüren werden, sehr wohl aber einen wichtigen anderen Effekt.

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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